Geposted von Funk1ll3r,
Schock für die League-of-Legends-Szene in Australien und Umgebung: Die Oceanic Pro League (OPL), die professionelle LoL-Liga für Ozeanien, wird eingestellt. Dies verkündete Riot Games am Mittwochmorgen. "Wir bei Riot Games möchten kompetitive und nachhaltige Ligen aufbauen, die das wirtschaftliche Wachstum sowie die Fan-Bindung fördern und das professionelle Spielen als Vollzeitkarriere unterstützen", heißt es im ersten Teil der Ankündigung.

"Trotz der besten Bemühungen unserer Teams und Spieler hat die OPL unsere Ziele für die Liga nicht erreicht. Wir glauben nicht, dass der Markt zurzeit in der Lage ist, die Liga in ihrer momentanen Form zu unterstützen", so die Verantwortlichen weiter.



Zusätzlich zur Einstellung der Oceanic Pro League wird auch das Riot-Office in Sydney geschlossen, da dieses in erster Linie darauf fokussiert war, die professionelle Liga zu betreiben.

LCS: Spieler aus Ozeanien keine Imports mehr



Laut Riot Games soll dies aber nicht das Ende des LoL-E-Sports in der Region darstellen. Ab 2021 werden Spieler, die aus Ozeanien kommen, in der LCS nicht mehr als Imports zählen. Dadurch sollen ihnen neue Chancen für eine professionelle Karriere ermöglicht werden.

In der jüngsten Vergangenheit vertrauten Teams aus Nordamerika vereinzelt auf Spieler aus Ozeanien. Im abgelaufenen Summer Split der LCS trat Victor 'FBI' Huang für die Golden Guardians und Tommy 'Ryoma' Le für die 100 Thieves an.

Der Australier FBI belegt in der LCS ab 2021 keinen der wertvollen Import-Slots.


Für das Mid-Season Invitational und die World Championship, die beiden internationalen Wettbewerbe in League of Legends, will Riot Games im Jahr 2021 Qualifikationsturniere in Ozeanien abhalten, damit Teams aus der Region weiterhin die Möglichkeit erhalten, sich auf der großen Bühne zu repräsentieren.

Erfolge konnten die Repräsentanten aus Ozeanien international aber noch keine feiern: Weder bei einem MSI noch bei einer World Championship gelang es bisher einem Team aus der Region, sich für das Main-Event zu qualifizieren. Legacy Esports verpasste in der Play-In-Phase der aktuellen World Championship zwei Chancen auf das Erreichen der Gruppenphase.

Bildquelle: Riot Games

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    Marco Gnyp
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