Geposted von Maxellent,
Die höchste südkoreanische League-of-Legends-Spielklasse führt wie zuvor die LPL, die LCS und die LEC ein Franchise-System ein. Ab 2021 erhalten LCK-Organisationen und -Spieler mehr Sicherheit. Die CK wird zur Academy-Liga. Dies berichtet der verantwortliche Ableger von Riot Games in Südkorea. Demnach wird es ab der kommenden Saison im Jahr 2021 ein franchiseähnliches System in der LCK geben, wie es bereits in China, Nordamerika und auch Europa der Fall ist.

Konkret bedeutet das: Organisationen müssen eine Partnerschaft mit Riot Korea eingehen, um ihre Teams in der LCK spielen zu lassen. Für die insgesamt zehn Plätze müssen sie sich bewerben und eine Summe in unbekannter Höhe zahlen, wenn ihre Bewerbung angenommen wird.

Bis zum 8. Mai haben Organisationen Zeit, ihr Interesse zu bekunden. Bis zum 19. Juni müssen die vollständigen Bewerbungen eingehen. Von Juni bis August sollen Gespräche mit den Interessenten geführt werden, ehe Riot Korea die Partner für das neue System auswählt. Ende September sollen die LCK-Teams für 2021 feststehen.

Quelle: LCK / thefutureoflck.com


Auf- und Abstieg fällt weg, Academy-Liga statt CK



Um den Partnern die nötige Sicherheit garantieren zu können, wird wie schon in den anderen League-of-Legends-Top-Ligen der Abstieg in der LCK zur neuen Saison abgeschafft. Nach dem Spring Split 2020 wird zum letzten Mal ein Promotion Tournament zwischen CK und LCK abgehalten.

Die Challengers Korea werden mit der Einführung des neuen Systems gänzlich verschwinden. Gerade in der LCK spielte die zweite Liga bisher stets eine große Rolle und brachte regelmäßig junge Top-Teams wie Griffin und DAMWON Gaming hervor. Die CK wird im kommenden Jahr aber durch eine Academy-Liga ersetzt, wie es sie bereits in Nordamerika gibt.

Jede LCK-Organisation wird dann also auch ein Academy-Team stellen müssen. Die Talentförderung wird damit gänzlich in die Hände der südkoreanischen Top-Teams gelegt.

Quelle: LCK / thefutureoflck.com


"Wir wissen, dass es nach hinten losgehen kann, das Abstiegsrisiko zu entfernen. Es könnte manchen Teams die Motivation nehmen, gut zu performen. Wir werden verschiedene Mechaniken etablieren, um das zu verhindern und unsere Teams in ihrer besten Form zu halten", versichert die Liga in ihrer Bekanntgabe.

Deutlich mehr Gehalt für Spieler



Für die Profis selbst hat das System seine Vorteile: Das Mindestgehalt der Spieler wird mit den Langzeitpartnerschaften verdreifacht. Bislang mussten LCK-Teams ihren Profis umgerechnet mindestens 15.000 Euro im Jahr zahlen, nun steigt diese Zahl auf 45.000 Euro (60 Millionen Won) an. Zum Vergleich: In der LEC liegt das Mindestgehalt mittlerweile bei 60.000 Euro, in der LCS sind es knapp 70.000 Euro.

Zudem wird Riot Games wie in anderen Ligen mit dem sogenannten Longterm-Partnership-System seine LCK-Einnahmen mit den in der Liga spielenden Organisationen teilen. Langfristigkeit, finanzielle Sicherheit und ein besseres sportliches Umfeld sollen für Spieler und Teams im Vordergrund stehen.



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Bildquelle: League of Legends Champions Korea LCK / Flickr

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