Geposted von Sofasportler,


Misfits Academy



Roster





Misfits Academy sind die Könige des Losglücks: Während man im Frühling mit Team Atlantis und Wind and Rain die beiden wahrscheinlich schwächsten Teams des Turniers zugelost bekam, dürfen sie sich nun an einer Gruppe ohne Top-Team erfreuen. Um fair zu sein: Alle Teams aus Gruppe B scheinen auf einem recht ähnlichen Niveau zu sein, aber die Tatsache, dass man Teams wie MAD Lions, Illuminar, eSuba, EURONICS oder Szata Maga aus dem Weg gehen konnte, zeigt mal wieder, dass die Hasen vom Losglück verfolgt werden.

Während die deutsche Szene durch ESGs Dominanz keinen guten Eindruck macht, ist die britische Szene vom Spielniveau noch weiter abgeschlagen. Einzig und allein Diabolus Esports hätten ein wirklich gutes Team für die European Masters stellen können.

Mit Spielern wie Robbe 'Anthrax' Dobbeleers oder Olof 'Flaxxish' Medin hätte das Roster durchaus Potenzial gehabt, mit den MAD Lions zu konkurrieren, aber letztlich verlor man im Finale gegen Misfits Academy und verpasste die Qualifikation für die EM.

Während sich mit Enclave Gaming bereits das erste englische Team in den Play-Ins aus dem Turnier verabschiedet hat, bleibt nur noch das Academy Team der Hasen übrig, um die Ehre der englischen Szene zumindest ein wenig zu verteidigen.

Zur Verfügung steht das Roster aus dem vergangenen Turnier und die Tatsache, dass man Diabolus schlagen konnte, zeigt, dass das Team Potenzial besitzt. Die Misfits sind kein Top-Team, sollten aber in der Lage sein, heil aus ihrer Gruppe zu kommen, vielleicht sogar als Gruppenerster. Und wer weiß? Vielleicht ist ihnen das Losglück danach wieder hold.

Player to Watch: Afflict



Bei seinem ersten internationalen Turnier vor 5 Monaten machte der junge Jungler bereits einen soliden Eindruck und zeigte, dass er durchaus mithalten kann.
Mo 'Afflict' Chinoune bringt Potenzial mit, hat aber noch einiges zu lernen und vor allem die Spiele gegen Millenium und KlikTech zeigten, dass noch viel Luft nach oben ist.

5 Monate später dürfte er nun einiges dazugelernt haben. Der Brite kann in der Gruppe zeigen, was er drauf hat. Er gehört bei weitem nicht zu den besten Junglern des Turniers, aber wenn er die Erfahrungen aus diesem Wettbewerb nutzt, dann kann er vielleicht nächstes Jahr auf sich aufmerksam machen.

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