Geposted von lukebpunkt,
In den Tiebreaker-Matches der European Masters ging es gestern wieder hoch her. Für SPGeSports ging es um den Einzug in die nächste Runde oder das Ausscheiden aus dem Turnier. Origen musste zwar nicht um das Weiterkommen bangen, warf aber trotzdem alles in die Waagschale. Sechs Tiebreaker-Spiele mussten gespielt werden, bis die Verteilung der letzten Teams in den Achtel- und Viertelfinals der European Masters feststanden. SPG hatte die Chance, die schwache Leistung vom Vortag wieder wettzumachen. Origen zeigte hingegen seine Qualität und dass sie trotz schwachem Start doch ein Anwärter auf den Titel sind.

SPG bleibt chancenlos



Im ersten Tiebreaker des Abends spielten Frederik 'NoWay' Hinteregger und seine Teamkollegen gegen die Ninjas in Pyjamas. Die Begegnung wurde zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen. SPG spielte vor allem um die Mid-Lane herum, um NoWay auf Azir in Szene zu setzen.

NiP wusste damit allerdings umzugehen und konzentrierte sich auf die Side-Lanes, denen Mid-Laner Emil 'Larssen' Larsson mit der Ryze Ultimate zusetzte. In der 24. Minute versuchte SPG dann den Baron anzugehen, was aber von Marc Robert 'Caedrel' Lamont und seinen Teamkollegen unterbrochen wurde.



Support Morgan 'Hustlin' Granberg konnte SPG mit einem Vier-Mann-Knockup mit Alistar in Schach halten und NiP entschied den Team-Fight und anschließend Baron Nashor für sich. SPG gab sich danach zwar noch nicht auf, konnte die Niederlage aber nur noch hinauszögern. Der Goldvorteil der Ninjas war zu groß und nach dem zweiten Baron konnten die Schweden das Spiel beenden.

Im zweiten Tiebreaker musste der Vize-ESL Meister dann gegen die Movistar Riders antreten. Die Begegnung gestaltete sich von Anfang an sehr einseitig. Movistar bestrafte jeden Fehler von SPG sofort und hatte sich schon nach einer Viertelstunde einen Vorteil erspielt.

Dem deutschen Team schien dann auch im späteren Spielverlauf die Ideen zu fehlen. Movistar spielte besser zusammen und agierte geschlossen, während SPG zu viele Fehler unterliefen. Nach etwas über 20 Minuten standen auf Seite des spanischen Teams drei Drachen, vier Türme und ein Baron, während SPG gerade einmal einen Kill für NoWay verzeichnen konnte. Nach äußerst enttäuschenden 25 Minuten war SPG dann aus dem Turnier ausgeschieden.

Origen dominiert die Tiebreaker



In den Tiebreaker-Spielen der Gruppe 3 ging es um den direkten Einzug eines Teams ins Viertelfinale. Nachdem sich im ersten Tiebreaker Excel Esports gegen KlikTech behauptet hatte, mussten die beiden Teams noch gegen Origen antreten.

XL war der erste Kontrahent von OG und bekam zu spüren, dass In-seok 'inSec' Choi und Co. mittlerweile als Team eingespielt sind. In den ersten 12 Minuten des Spiels holte der koreanische Jungler zusammen mit seinem Team sechs Kills. Bis zur 31. Minute konnte XL aber mithalten, indem es die Kontrolle über den Drake behielt und auf jeder Lane einen Turm holte.

Auch nachdem Origen sich den Baron sicherte und bis zur Base des englischen Teams vorgedrungen war, konnte XL dank ausreichendem Wave-Clear verteidigen. Schließlich genügte es Origen aber, ihre Gegner von der Base wegzulocken und den Vasallen den Rest zu überlassen.



Origen fehlte nun nur noch ein Sieg gegen KlikTech, um direkt ins Viertelfinale einzuziehen. Das Spiel sollte aber deutlich knapper werden, als es Henrik 'Froggen' Hansen und Co. lieb gewesen wäre. Diese Mal war es KLT, das sich einen frühen Vorteil erspielte und mit einem Baron-Buff, der von OG nicht einmal umkämpft wurde, über die Bot-Lane in die Basis ihrer Gegner vordringen konnten.

Origen konnte sich aber dank Konstantinos-Napoleon 'FORG1VEN' Tzortzious Sivir bis ins Late-game retten. Als XL dann mit vier Mann in die unbewachste Base von Origen eindrang geschah das schier Unglaubliche: Dae-han 'Expect' Ki und Froggen, die zusammen die Bot-Lane rausgepusht hatten, verteidigten ihren offen liegenden Nexus und holten ein Ace.



Zu fünft machte man sich dann auf den Weg in die Basis der Gegner und hatte genügend Zeit, um das Spiel zu beenden und sich den Platz im Viertelfinale der European Masters zu sichern. Das Achtelfinale wird heute und morgen ausgetragen, nach dem Ausscheiden der Teams aus der ESL-Meisterschaft allerdings gänzlich ohne deutsche Beteiligung.


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