Geposted von OceanAir,
AD-Carry: Conjo vs. Deadly
Das Duell auf der Bot-Lane dürfte tatsächlich sehr interessant werden, denn sollte sich das Spiel nicht über die Mitte entscheiden lassen, wird der Fokus auf die Bot-Lane fallen. Bereits vorher ist dies ein kleiner, aber möglicherweise entscheidender Vorteil für SPG.
Denn während WAR wohl kaum das antrainierte System über den Haufen wirft, bekommt SPGs Bot-Lane dadurch mehr Freiheiten. Ein AD-Carry von Conjos Format sollte bereits aus diesem Wissen einen Vorteil schlagen können und seinem Team eine Win-Condition mehr bieten.
Deadly hingegen muss dafür sorgen, dass er die Bot-Lane von selbst gewinnt durch das bessere Match-up oder aber den besser skalierenden AD-Carry wählt, damit er in den Team-Fights seinen wahrscheinlichen Lane-Nachteil ausgleichen kann. Bringt man dazu noch die schlechtere Synergy zwischen Deftly und Xioh mit ins Spiel, wird es noch mal etwas schwerer für WARs Bot-Lane.
Alles in allem müsste sich WAR schon in gewisser Hinsicht neu erfinden, damit man die Bot-Lane für sich entscheiden kann. Eine Entscheidung, mit der das Team insgesamt bis jetzt allerdings auch sehr gut gefahren ist.
Aufgrund des Spielstils geht der Punkt bei den ADCs an Conjo – 2:2.
Support: Anthrax vs. Xioh
Zusammen mit Conjo bildet Anthrax schon lange ein gutes Duo. Bereits vor der gemeinsamen Zeit bei SPG waren die zwei Partner und setzen sich damit deutlich gegenüber ihren Kontrahenten ab. Ein so eingespieltes Duo sollte durchaus in der Lage sein, eine eher neue Konstellation wie Deftly und Xioh zu bezwingen – auch ohne Hilfe von außen. Dabei kann SPGs Bot-Lane (wie zuvor bereits angesprochen) noch eher mit dieser Hilfe rechnen. Unabhängig davon ist Anthrax auch tatsächlich ein eingespielter Supporter.
Will do my best to try and relearn the supportrole in the short time we play together🤗 https://t.co/YPvvm9u7HD
— WAR Xioh (@Xiohlol) 22. November 2017
Anders als Xioh, der sich nach dem letzten erfolgreichen Split mit ATR eigentlich aufs Streamen konzentrieren wollte. Dieser ist zwar ein begabter Spieler an sich und der Support-Position nicht fremd, dennoch nicht im selben Maße eingespielt wie Anthrax und die Synergy ist ebenfalls schlechter bei WAR. Doch es wäre sicherlich nicht das erste Mal, dass Xioh in diesem Jahr alle vom Gegenteil überzeugen kann und die ESL Meisterschaft aufmischt.
Es ist nur logisch, dass man das eingespielte Duo dem Last-Minute-Sub vorzieht, auch wenn Xioh ein sehr erfahrener und vielseitiger Spieler ist.
SPG übernimmt erneut die Führung – 3:2.
Spielstil und Performance insgesamt
Während WAR wie angeschnitten sehr starken Fokus auf die Kontrolle rund um die Mid-Lane legt, ist SPG etwas facentenreicher. Das ist aber nicht unbedingt ein Vorteil, denn der Spielstil vom Aufsteiger klappte bis auf wenige Male über die Saison hinweg immer sehr gut.
Einen etablierten Spielstil zu haben, kann für ein Team ein wirklicher Segen sein und das scheint bei WAR insgesamt eher als bei SPG der Fall zu sein. Nichtsdestotrotz ist SPG um einiges konstanter. Zusammen mit ESG ist der Schweizer Klub als einziges Team der ESL Meisterschaft in diesem Split nicht zweimal an einem Spieltag besiegt worden und SPG verlor gegen keinen „kleinen“ Gegner – anders als alle anderen Top-Teams.
Sollte SPG in der Lage sein den Schlüsselspieler bei WAR (Zazee) im Zaum zu halten, hat das Team alle Möglichkeiten, doch das klingt wesentlich einfacher, als es in der Realität ist. Insgesamt wird es wohl ein umkämpftes Match mit drei knappen Spielen.
Aufgrund der Konstanz von SPG und dem nahezu perfektem Spielstil von WAR teilen sich die Teams den letzten Punkt – 4:3 für SPG insgesamt.
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