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G2 übernimmt rote Laterne, TSM erstmals geschlagen

Geposted von Maxellent,
Der entscheidende Tag der Rift Rivals-Gruppenphase steht bevor. Wer schafft es ins Finale? TSM scheint der vielversprechendste Kandidat zu sein, während es für G2 schlecht aussieht. Die Unicorns drehen plötzlich auf. G2 Esports hat einen schwachen zweiten Tag beim Rift Rivals-Turnier hinter sich und wird damit mit der schlechtesten Ausgangsposition aller Teams in den entscheidenden dritten Tag starten. Für zwei europäische und zwei nordamerikanische Teams wird das Turnier dann beendet sein.

G2s Niederlage gegen Phoenix1 glich einem Stomp. Dass der amtierende EU Champion in Best-of-Ones zu den schwächsten Teams beim Turnier gehören könnte, hatten einige Experten bereits im Vorfeld vermutet. Phoenix1s Carrys Ryu 'Ryu' Sang-ook und Dong-hyeon 'Arrow' No konnten in dem Spiel nicht nur mit ihrem Schaden carrien, sondern auch ihre KDA gründlich aufpolieren (7/1/7 bzw. 9/0/7). Doch P1 als Ganzes überzeugte und jeder Spieler konnte eine hervorragende Leistung zeigen. G2 hatte große Probleme, sich gegen diesen Gegner etwas einfallen zu lassen.
Auch gegen Cloud9 war G2 nicht voll auf der Höhe. Das größte Problem war Juan Arturo 'Contractz' Garcia, der mit seinem Kha'Zix überall gleichzeitig auf der Karte aufzutauchen schien. Diesmal hielt G2 länger durch, zwei Barons waren für C9 nötig, um das Spiel zu beenden.

Verwandelte Unicorns revanchieren sich bei TSM

Romain musste den Kopf hinhalten, als die Unicorns am ersten Spieltag beide Spiele verloren. Zwar wurde er nicht für die schwachen Leistungen seines Teams entlassen, doch durch eine selbstauferlegte Strafe musste er sich von dk Søren 'Bjergsen' Bjerg persönlich die Haare abrasieren lassen. Die Glatze scheint dem Team nun Glück zu bringen.

Schon im Eröffnungsmatch von Tag 2 gegen Cloud9 zeigten die Unicorns, dass ihre Hörner immer noch zu fürchten sind. Zu Cloud9s Pleite beigetragen hat sicherlich auch die Entscheidung, Ji-won 'Ray' Jeon Riven spielen zu lassen, um das Lane-Matchup gegen Gnar besser handlen zu können. Kiss 'Vizicsacsi' Tamás kam gegen den Riven-Pick sehr gut klar und Ray wurde in dem Spiel praktisch nutzlos (0/4/1, 6.300 Schaden an Champions). Zudem hatte der Pick zur Folge, dass Zachary 'Sneaky' Scuderi den generften ADC-Kennen auf der Bot-Lane spielen musste. Dadurch wurde natürlich jede Menge Schadenspotenzial seitens C9 verschenkt.



Nach 20 Minuten überrumpelten die Einhörner den Gegner komplett und gingen den Baron an. C9 bemerkte dies zwar rechtzeitig, schaffte es aber nicht, UoL daran zu hindern. Mit dem Buff riss das Team dann zwei Inhibitoren ein und sollte das Spiel später problemlos beenden können.

Im Rematch gegen TSM hatte der NA-Champion 20 Minuten lang eigentlich alles im Griff. Mit dem Herold gelang es dem Team nach ungefähr 21 Minuten bis zum Turm vor dem Bot-Lane-Inhibitor vorzurücken. Doch der Push war etwas zu aggressiv und Yiliang 'Doublelift' Peng sowie Vincent 'Biofrost' Wang bezahlten dies mit dem Leben. Sofort rotierten die Unicorns wie schon gegen C9 zum frühen Baron Nashor, konnten ihn allerdings nicht nehmen.



TSM schaffte es dann nach 25 Minuten, Andrei 'Xerxe' Dragomir zu erledigen und ging seinerseits den Baron an. Doch dann schlug die Stunde von Fabian 'Exileh' Schubert: Mit Vladimir und der Hilfe von Kiss 'Vizicsacsi' Tamás zerstörte er die TSM-Mitglieder förmlich und die Einhörner konnten alle Gegner und den Baron nehmen. Nach einer knappen halben Stunde gewannen sie durch den hohen Schaden des Deutschen und von Samuel Fernández 'Samux' Fort dann den alles entscheidenden Team-Fight und somit das Spiel.

Fnatic weiterhin mit Problemen

Fnatic hat derweil nicht gegen TSM bestehen können. Schon gegen C9 hatte das Team am ersten Tag verloren. Zwar war Europas Tabellenführer in Gruppe A nicht unbedingt schlecht dabei, doch je später es wurde, desto deutlicher war erkennbar, dass AD-Carry Kennen im Late-Game kein wirklicher Faktor mehr ist, was den Schaden angeht. An Schaden mangelte es Fnatic letztlich auch: Doublelift, Bjergsen und Kevin 'Hauntzer' Yarnell verursachten jeweils mehr Schaden an Champions als jeder einzelne Fnatic-Spieler.

Das zweite Match gegen P1 ging dann allerdings wieder an Fnatic und die Entscheidung, Martin 'Rekkles' Larsson auf Corki statt auf Kennen (gebannt) zu parken, sollte sich auszahlen: Mit dem Piloten war Rekkles auch im Late-Game noch relevant und ermöglichte seinem Team den Sieg, auch wenn P1 gut dagegen hielt.
Damit hat Fnatic nur zwei Siege auf dem Konto - beide gegen Phoenix1. Der Achtplatzierte der NA LCS konnte dafür G2 und UoL jeweils bezwingen. Fnatic muss sich schleunigst auch gegen die anderen NA-Teams etwas einfallen lassen, da ein 2:4 aller Wahrscheinlichkeit nach nicht für das Finale reichen würde.

Gleichauf mit Fnatic sind die Unicorns, die mit den Siegen über Cloud9 und TSM wieder im Rennen um die Finalteilnahme sind und sogar als Favorit angesehen werden können. C9 und P1 sind weiterhin gleichauf, während TSM mit leichtem Vorsprung in den letzten Gruppenphasen-Tag startet.

Ein Blick auf die Statistik lohnt sich auch: Acht der zehn besten KDA-Spieler des Turniers kommen aus den NA-Teams. Von den zehn Spielern mit den meisten Toden pro Spiel sind dagegen sieben EU LCS-Profis. Natürlich ist die KDA aber nicht alles, was zählt.

Fnatics Probleme werden in der Statistik deutlich: Rekkles erhält klar die meisten Ressourcen im Vergleich zu seinen Mitspielern, 27,5% des Teamgolds streicht der Schwede im Durchschnitt ein. In der Damage-Statistik liegt er mit 418 Schaden pro Minute aber weit hinten. Der AD-Carry geht gerne mal auf Splitpush, was sich bislang im Turnier nicht unbedingt bewährt hat.

Insgesamt ging Tag 2 im Regionen-Vergleich 3:3 aus.


Was sagt ihr? Wer erreicht das Finale?

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