Geposted von Brasozial,
After that Poland Embassy incident,EDG's owner Edward Zhu rant about it,brought chat logs evidence with ESL staff.https://t.co/MzE2NZqAm7
— Sheng Yi (@Marco_YS35) 23. Februar 2017
Die Absage des chinesischen Top-Teams EDward Gaming bei den IEM Katowice 2017 schlug große Wellen. Erst sagten die Chinesen wegen Visa-Problemen ab. Als dann nach Fan-Protesten gegenüber der polnischen Botschaft diese sich wehrte, kam es zum Eklat: Anscheinend hat die Organisation nicht rechtzeitig das Visum eingereicht. Wollte das Team eigentlich gar nicht an der IEM teilnehmen?
Nach dem medialen Tumult um das Team meldet sich nun der Teamchef zu Wort, um die Situation von seiner Seite aus zu zeigen.
Zu erst einmal erklärt der EDG-Chef die Zweifel an der Teilnahme seines Teams. Auch wenn die ESL schon Anfang November auf ihn zukam und einen Invite für die IEM vorschlug, war sich das Team zu diesem Zeitpunkt über eine Teilnahme nicht sicher.
Immerhin wollte Edward Zhu sein neu formiertes Team nicht vor zu großen Druck stellen. Anfang Januar gab es ein weiteres Gespräch mit der ESL, diesmal sagte EDward Gaming zu, um internationale Erfahrung zu sammeln.
Von diesem Moment an soll sich der Besitzer, eigenen Angaben nach, nicht mehr auf die Exekutive konzentriert haben. Erst am 17. Februar hatte er erfahren, dass sie es nicht zur IEM schaffen würden - der Besitzer hatte nicht mit dem Shitstorm gerechnet.
On the EDG matter: I'm told ESL has been in touch with EDG since early December. Lineup, passports etc. moved the visa application for EDG.
— Michal Blicharz (@mbCARMAC) 20. Februar 2017
Während Carmac, seines Zeichens Vize-President der ESL im Bereich Pro Gaming, den Kontakt zu EDG beteuerte, wird weiterhin von EDGs Seite die Zusammenarbeit kritisiert.
Die ESL soll versprochen haben, bei der Visum-Akquirierung zu helfen, um den Prozess zu beschleunigen - anscheinend kam nie die erwartete Hilfe. Außerdem sei die schriftliche Einladung seitens der ESL viel zu spät angekommen.

Auf den Reddit-Thread antwortete nun Carmac ein weiteres Mal und erklärt, dass die ESL rechtzeitig alles eingereicht hat. Weiter will er das Drama nicht anheizen und hofft, dass es beim nächsten Mal zu einem besseren Ende kommt.
Hier sind die verschiedenen Chats und Logs, die als Beweis herhalten:
- Original-Kritik von Edward Zhu
- Chat-Log zwischen dem EDG-Manager und einem ESL-Mitarbeiter
- Weitere Kommunikation in der Visum-Problematik
- EDG Chat-Log
Zum Schluss richtet sich der Besitzer Edward noch an die Medien, die die Situation angeheizt haben und mit unpassenden Headlines Öl ins Feuer gegossen hat:
Finally, I would like to say once more again to the media who has added fuel to the flames regarding this matter, your various out of context quotes, "sensational headline writers" (clickbait), for the sake of site traffic and clicks on your so-called omnipotence, you even dare PS the police's Weibo (similar to a hybrid site of Twitter and Facebook). We've invested so much funding and energy into this organization/club, we've done so many things for the development of the whole esports industry, what do you who flaunt the esports media want to do? Are you intending to destroy this industry?
Dabei geht der EDG-Besitzer auf den zerstörenden Charakter dieser Storys ein, bei der sogar die Rechte von Weibo, einem chinesischen Social-Media-Kanal, verletzt wurden. Seiner Meinung nach scheinen diese Medien nicht zum Wohle des eSport zu arbeiten, sondern ihn zu zerstören.
Was haltet ihr von den Aussagen des Besitzers? Ist es richtig, dass er die Schuld wieder zur ESL schiebt?
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