Geposted von Sjadu,
Es ist schon längst kein Geheimnis mehr: E-Sport Teams besitzen einen gewissen Wert, den es zu pflegen gilt. Umso mehr den Fans geboten wird, umso leichter fällt auch die Identifikation mit dem Team und am Ende klingelt die Kasse...

Twitter ist ein Muss

Der E-Sport wächst und wächst. Ganze Stadien werden mit begeisterten Zuschauern gefüllt, die nicht weniger frenetisch ihr Team anfeuern als Dauerkartenbesitzer im Fußball. Der Fan liebt sein Team und möchte ihm so nah wie nur möglich sein.

Worlds Final 2015

Es liegt auf der Hand, dass ein Auftritt in den "sozialen Medien" unabdingbar ist. So erhält man über Twitter nicht nur Informationen über Sieg und Niederlage, Neuverpflichtung und Abgang, sondern bekommt auch Einblicke in das allgemeine Leben der Teams.

Egal ob G2 Esports gestern koreanisch gegessen hat, im Gaming Haus von Origen [url=http://www.summoners-inn.de/de/edb/player/2239-xpeke]xPeke[/url] gerade staubsaugt oder die Bromance zwischen Febiven und Perkz eine neue Stufe erreicht, auf Twitter erfährt man es.



Ergibt das alles Sinn und braucht man das wirklich? Nein, eigentlich nicht, aber gerade dafür ist man ja Fan, um Dinge toll zu finden, über die andere nur den Kopf schütteln und sich fragen: "Wen interessiert das?".

Marktlücke

Einige Teams und Organisationen haben mittllerweile erkannt, dass es nicht mehr reicht, allein auf Twitter präsent zu sein und dass man dem Fan mehr bieten muss als nur den bloßen Erfolg. Es liegt ein riesengroßes Potenzial in einem noch größtenteils unerschlossenem Markt, welches nur darauf wartet, genutzt zu werden. Teams sind Marken, die gehegt und gepflegt werden müssen, um wirklich erfolgreich sein zu können.

Die Wahrscheinlichkeit zum Beispiel, dass Merchandise in großen Stückzahlen verkauft wird, ist eher gering, wenn es keine große Fanbase gibt. Als Negativbeispiel soll an dieser Stelle einmal H2k-Gaming stehen. Trotz einem erfolgreichen Abschneiden in 2015 sowie einer Top Platzierung im aktuellen Spring Split, verfügt das Team über verhältnismäßig wenig Unterstützer. So folgen dem offiziellen Twitter Account gerade einmal 23 Tsd. Follower (zum Vergleich: UOL 60 Tsd.). Oder man kann auch anders fragen: Gibt es viele solcher H2k "Fanboys", wie sie oft bei Fnatic oder TSM zu finden sind? Offensichtlich kommen mit dem Erfolg nicht gleichzeitig die Fans in Scharen angelaufen.

Jede Woche YouTube

Als Yiliang 'Doublelift' Peng zu TSM wechselte, wurde ein Video veröffentlicht, in dem Søren 'Bjergsen' Bjerg den neuen Schützen seines Team "fand". Für eine Oscar Nominierung sollte der knapp dreiminütige Clip nicht reichen, aber mehr als 2 Millionen Leute haben ihn sich bisher angesehen.



Und wie sieht die YouTube Präsenz von H2k aus? Es gibt keine. Und dabei müssen es nicht einmal lustige Kurzvideos bei Neuverpflichtungen sein, sondern auch regelmäßiger Inhalt bietet durchaus seinen Reiz. Aktuell veröffentlichen nur sieben von 20 LCS-Teams zu bestimmten Zeiten in der Woche längere Videos, in denen der Fan einen Rückblick über die vergangenen (Spiel-)Tage erhält. Diese Videos können, wie im Falle von Dignitas recht minimalistisch ausfallen, aber auch "wahre Kunstwerke" sein, die mit höchster Professionalität entstanden sind

Alle wöchentlichen Episoden der sieben LCS Teams in einer Liste:

Von welchen Team(s) seid Ihr Fan? Wie wichtig ist für euch der Austausch in den sozialen Medien? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

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