Geposted von Vaporizard,
Kévin "Shaunz" Ghanbarzadeh stellte sich in einem internen Interview Fragen zu seiner Vergangenheit, seinen bisherigen Erfahrungen bei Gambit und seiner Meinung zu anderen europäischen Teams Der französische Ex-Jungler von SPARTA und Millenium kam zu Beginn des Summmersplits zu Gambit um die Rolle des Coaches zu übernehmen. Es ist das erste Mal, dass er als Coach tätig ist.
Auf die Frage, warum er sich dazu entschied als Coach aktiv zu werden, antwortete Shaunz:

Ich wollte professioneller Coach werden, weil ich fand dass ich die Qualifikationen dazu habe. Ich habe schon einmal beruflich mit Gruppen von Menschen gearbeitet. Zudem war ich der Meinung, dass ich die Meta so weit verstehe, dass ich Spielern helfen kann sich zu verbessern. Als ich selbst noch ein Spieler war, habe ich mich während den Spielen immer um die Taktik gekümmert und meine Teamkameraden aufgemuntert. Ich habe zu der Zeit auch viel gestreamt und war einer der ersten Streamer, die von Riot unterstützt wurden, weil ich versuchte den Zuschauern etwas beizubringen. Diese Umstände haben mir das Selbstvertrauen dazu gegeben, ein Coach auf LCS Level werden zu können.

Sein eigenes Coachen unterliege einem Leitspruch, so Shaunz. Jeder Spieler sei von den Fähigkeiten her gleich, man müsse ihnen nur beibringen diese richtig anzuwenden. Er wolle den Spielern beibringen das "große Ganze" zu sehen, und nicht nur einzelne Ziele wie Drachen oder Baron Nashor.

Als er zu Gambit kam, konnte er das Team zwar auf die anstehenden Spiele vorbereiten, aber gewinnen konnte sein Team diese nicht.

Die Niederlagen in beiden Spielen der Woche waren für uns alle enttäuschend. Im darauffolgenden Training vermittelte ich den Spielern meine Sicht der Dinge, denn bei mir geht Taktik über individuelle Spielerfähigkeiten. Zudem führte ich eine feste Tagesordnung ein, vermittelte den Spielern wie wichtig es ist ordentlich miteinander zu reden damit sich jeder im Team wohlfühlt und das Team wirklich zusammenhält und übte mit ihnen von der Denkweise her auf dem selben Stand zu sein. Wir müssen uns sehr professionell verhalten, wenn wir ganz oben mitmischen wollen.
Und nach ersten Erfolgen durch unser hartes Training gewann ich langsam das Vertrauen meiner Spieler

Im Training mit den Spielern wendet Shaunz verschiedene Taktiken an: So gäbe es mit FORG1VEN und Cabochard zwei wirklich gute Spieler im Team, die maßgeblich zum Sieg des Team beitrügen, wenn man ihnen die dafür nötigen Mittel wie Farm, Sicht auf der Karte und ähnliches zur Verfügung stelle. Man müsse lernen, ihnen diese Mittel gezielt zukommen zu lassen, so Ghanbarzadeh. Er betonte aber, dass trotzdem jeder Spieler bei Gambit großen Einfluss auf den Ausgang eines Spieles hätte und nicht alles nur an Toplaner und ADC läge.

Auch im Bezug auf andere Teams hat er seinen eigenen Weg gefunden, von ihnen zu lernen.
Er schaue sich bei keinem Team direkt etwas ab, so Shaunz. Trotzdem habe Gambit einiges von H2K und Fnatic gelernt, was Taktik anbelange.
Fnatic sei nach seiner Meinung auch das einzige Team, das wirklich gefährlich für Teams aus Korea oder China werden könne. Ihr Sieg in diesem LCS Split läge für Shaunz außer Frage.

Zum Abschluss schickte Shaunz aber noch eine Kampfansage hinterher:
Ich habe großes Vertrauen in mein Team. Unsere Zeit wird kommen! Nach unserem harten Training zeigen sich Allmählich unsere Stärken.


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