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Odoamne: Kann endlich sagen "Ich bin der Champ" - Rogue-Profi beendet ewige Reise

Geposted von Funk1ll3r,
Seit 2015 spielt Andrei 'Odoamne' Pascu ununterbrochen in der europäischen Königsklasse. Am Sonntag beendete der rumänische Top-Laner mit Rogue seine lange Reise auf dem Weg zum ersten Titel. Der 27-Jährige sprach nach dem 3:0 über G2 Esports im Finale der LEC Summer Season 2022 über diesen bedeutenden Triumph. Nach acht Jahren, 16 Splits und insgesamt 478 Spielen in Europas Top-Liga hat es Odoamne endlich geschafft: Der rumänische Profi, der in elf dieser Spielzeiten eine Top-4-Platzierung holte, im schwedischen Malmö nach einem überraschenden 3:1-Erfolg am Samstag gegen Fnatic zum dritten Mal in einem Finale stand, feierte mit Rogue den ersten Titel seiner Karriere.

"Es ist absolut surreal", sagte er nach dem Summer-Finale in der englischen Übertragung. "Ich war immer in der Position, nur davon zu träumen, das Finale zu gewinnen. Ich war immer vor dem Finale und habe mir manchmal vorgestellt, wie es wäre, die Trophäe in die Höhe zu halten. Nach so vielen Versuchen kann ich endlich sagen 'Ich bin der Champ'", kommentierte der frisch gebackene LEC-Sieger seinen langen Weg und ließ es sich zu Beginn des Interviews nicht nehmen, seinen Emotionen freien Lauf zu lassen und die Fans vor Ort mit mehreren F-Bomben aufzuheizen.



Dabei war Odoamne erst in den vergangenen Splits so wirklich in die Nähe eines großen Triumphs gekommen. Mit Rogue erreichte er im Frühling 2021 und 2022 seine ersten zwei LEC-Finals. Das erste Endspiel gegen die MAD Lions verlor der Veteran nach 2:0-Führung noch mit 2:3, im zweiten war er gegen G2 beim 0:3 ohne Chance. Trotz der zahlreichen Rückschläge erreichte der Rumäne nun sein Ziel, was er nach dem umgekehrten Resultat vom Spring Split als "poetisch" bezeichnete.

Im Interview sprach der Top-Laner über die Motivation, die ihn in der jüngsten Vergangenheit immer wieder angetrieben hat. "Es gab Zeiten, in denen ich mir gedacht habe: 'Ich will nicht, dass man mich als einen der großen europäischen Top-Laner, der immer ein Verlierer war und nie etwas gewonnen hat, in Erinnerung behält'", so Odoamne weiter.

"Wenn wir in Berlin wären, hätte Fnatic uns mit 3:0 gestompt"



Das letzte LEC-Wochenende des Jahres 2022 war gleichzeitig auch die Rückkehr auf die große europäische Bühne, denn erstmals seit Sommer 2019 wurden die beiden abschließenden Partien eines Splits nicht in Berlin, sondern in einer anderen Stadt und vor tausenden von Fans ausgespielt. Für den Rogue-Profi, der sich "keine besseren Mitspieler wünschen" könnte, war dies ein ausschlaggebender Faktor: "Diese Reise hat uns verändert. Wenn wir in Berlin wären, hätte Fnatic uns mit 3:0 gestompt."

Viel Zeit, um diesen historischen Triumph zu zelebrieren, bleibt Odoamne und seinen Kollegen allerdings nicht. Bereits in wenigen Wochen geht es mit der World Championship, dem größten League-of-Legends-Wettbewerb des Jahres, weiter. Rogue startet dabei in der am 7. Oktober beginnenden Gruppenphase des Main-Events und bekommt es mit dem zweiten chinesischen Seed Top Esports, Vietnams Champion GAM Esports und einem Team aus der Play-In-Phase zu tun.



Für Odoamne ist es nach acht Jahren auf Top-Niveau die vierte Teilnahme an der World Championship - 2016 ging es mit H2k-Gaming sogar äußerst unerwartet bis ins Halbfinale. Dem 27-Jährigen ist bewusst, dass sein Team als erster europäischer Seed nun die große Hoffnung der Region auf ein gutes Abschneiden gegen die Besten der Welt ist. "Wir müssen das Beste daraus machen. Wir dürfen die Region nicht enttäuschen, nachdem wir G2 heute gestompt haben", so der erfahrene Top-Laner über die anstehende Aufgabe.



Mehr Infos und Artikel rund um die LEC findet ihr in unserer Coverage




Teaserbild: Kirill Bashkirov - Riot Games

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