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Rogue fordert G2 im LEC-Finale - Fnatic scheitert am Vize-Champion

Geposted von Funk1ll3r,
Rogue hat das Finale in der LEC Summer Season 2022 erreicht. Der Zweite des Spring Splits setzte sich am Samstagabend im schwedischen Malmö im Lower-Bracket-Endspiel mit 3:1 gegen Fnatic durch. Am Sonntag kommt es somit im großen Finale zum Wiedersehen mit Titelverteidiger G2 Esports. Rogue entschied sich im ersten Spiel für eine deutlich schlechter skalierende Komposition und war damit gezwungen, von Anfang an Betrieb zu machen. Dies klappte mit dem First Blood auf der Top-Lane auch, im Anschluss gelang den Schurken aber wenig. Marek 'Humanoid' Brázda deutete seine starke Form mit einem frühen Solokill gegen Emil 'Larssen' Larsson an.

Fnatic etablierte rasch einen mittleren vierstelligen Goldvorteil und erlegte zudem die ersten Drachen. In einem Fight an zwei Fronten war Rogue nach 23 Minuten in der Lage, drei Feinde auszuschalten, ehe Humanoid mit Sylas im Eins-gegen-drei einen Triplekill holte und dem Gegner damit wohl jegliche Hoffnung nahm. Nur wenige Augenblicke später gewann sein Team eine weitere Konfrontation, schnappte sich Baron Nashor und machte das 1:0 perfekt.



Auch im zweiten Game wählte Rogue eine eher im Early-Game starke Komposition mit Lucian, Nami und Renekton - dieses Mal aber mit spürbar mehr Erfolg. Bedeutenden Anteil daran hatte Larssen, der mit Viktor schnell drei Kills auf dem Konto hatte. Nach 23 Minuten überschätzte sich Fnatic in der Mid-Lane und bezahlte mit zwei Kills sowie Baron Nashor, wodurch der Kontrahent seinen Vorteil auf 7.000 Gold ausbaute.

Das Spiel drohte allerdings kurzzeitig, zu kippen, als der siebenmalige LEC-Champion mit Ablauf des Buffs vier Gegner ausschaltete und in Reichweite der Hextech Soul kam. Aus einem langen Tanz um den nächsten Baron gingen die Schurken jedoch als Sieger hervor und sorgten innerhalb weniger Minuten für den 1:1-Ausgleich in dieser Best-of-Five-Serie.

Fnatic enttäuscht zum Abschluss



Das dritte Game startete mit nur einem Kill in der ersten Viertelstunde sehr langsam. Fnatic sicherte sich die ersten zwei Drachen, dafür verbuchte Rogue einen kleineren vierstelligen Goldvorsprung. Nach 21 Minuten verhinderte der Vize-Champion, dass der Gegner in die Nähe der Ocean Soul kam. Der Tod von Geun-seong 'Malrang' Kim führte zwar dazu, dass Elias 'Upset' Lipp und Co. den Baron erlegten, nur zwei Spieler behielten ihren Buff aber. Im Anschluss wurde es wieder ruhiger, bis Rogue in einer Szene Martin 'Wunder' Hansen eliminierte und erneut das epische Monster für sich beanspruchte. Mit dem Buff gelang es dem Team, den finalen Fight zu gewinnen und mit 2:1 in Führung zu gehen.

Die ersten Minuten des vierten Spiels zeichneten ein gänzlich anderes Bild als der Auftakt ins vorherige Game: Ein Bot-Lane-Dive von Fnatic auf Level 3 kostete insgesamt fünf Spieler das Leben, wobei Rogue dabei einen Kill mehr holte. Anschließend bauten die Schurken ihren ersten Vorteil schrittweise aus, bis er nach einer gewonnenen Auseinandersetzung im eigenen Jungle bei 6.000 Gold lag. Drei Kills in der 27. Minute bescherten dem Finalisten des Spring Splits Baron Nashor und einen Goldvorsprung im fünfstelligen Bereich - rund fünf Minuten später endete das Spiel und damit auch die Serie.



Fnatic schließt den Summer Split nach dieser Niederlage wie bereits den Spring Split auf dem dritten Platz ab. Dies bedeutet, dass das namhafte Roster bei der anstehenden World Championship in der Play-In-Phase starten wird. Rogue hingegen kämpft am Sonntag ab 17:00 Uhr in einer weiteren Neuauflage des jüngsten LEC-Finales gegen G2 Esports um seinen ersten Titel in Europas Königsklasse.



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Teaserbild: Michal Konkol - Riot Games

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