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"Schwer zu balancen": Riot-Entwickler über Zeri und Yuumi

Geposted von Craine,
Zeri und Yuumi gehören in League of Legends momentan zu den polarisierenden Champions. In einem Blog-Post hat sich der Balancing-Lead von Riot Games am Donnerstag zu den beiden Fällen geäußert. Dabei sprach er auch über die Hauptaspekte und -probleme des Balancings. In einem neuen Artikel der Quick Gameplay Thoughts kommentierte Lead-Designer Matt 'Phroxzon' Leung-Harrison den Zustand von Yuumi und Zeri: "Beide Champions sind schwer zu balancen, weil es vier Aspekte gibt, die sich oftmals widersprechen." Diese seien die "Wahrnehmung von Fairness und Counterplay", "der Champion ist aufregend zu spielen und hat 'high moments' im Gameplay", "die Performance des Champions im High-Elo und Pro-Play" und "die Performance des Champions im Average-Play".

Zeris Kit und Spielstil ermöglichen laut dem Entwicklerteam diese besonderen Momente, weshalb der Champion durch actiongeladenes Gameplay sehr viel Spielspaß bieten könne. Ihre Mobilität in Kombination mit ihrem W-Poke und der temporären Verstärkung über die Ultimate lassen dem gegnerischen Team aus Sicht der Verantwortlichen allerdings nur wenig Counterplay, wenn sie kombiniert und optimiert werden.



Auf lange Sicht wolle das Balancing-Team deswegen Zeris Teamfight-Stärke deutlich begrenzen, dabei aber ihr Playmaking-Potenzial beibehalten. Dies werde einige Zeit dauern, weshalb sich das Team entschieden habe, die Schützin in Patch 12.16 abzuschwächen, bis eine gesunde Richtung gefunden wurde.

Alle Champions brauchen Highlight-Momente



In Phroxzons Augen müssen Champions diese Highlight-Momente allerdings besitzen, da sie sonst als langweilig empfunden und nicht gespielt werden. Das Problem dieser besonderen Momente sei, dass sie oftmals dem gegnerischen Verständnis von Fairness widersprechen. "Des einen Spielers aufregende und coole Momente fühlen sich für seine Gegner oft frustrierend an", so der Lead-Designer. Das Gameplay eines Champions spannend und gleichzeitig fair zu halten, sei daher die Hauptaufgabe des Balancing-Teams.

Yuumi hingegen synergierte in jüngster Vergangenheit sehr gut mit Meta-Picks wie Zeri, Twitch und Sivir, weshalb sie laut Phroxzon in den letzten Patchnotes generft werden musste. Das Balancing-Team habe sie so angepasst, dass sie nun aktiver in der Lane sein müsse. "Auf lange Sicht denken wir, dass Yuumi's Laning-Phase wichtiger für ihren Erfolg sein sollte", erklärte der Riot-Entwickler. Außerdem soll sie für einen langfristig gesünderen Zustand besser mit Schützen als mit Kämpfern synergieren.

Was haltet ihr von den Balancing-Ansätzen? Wie müssten Zeri und Yuumi eurer Meinung nach angepasst werden?

Teaserbild: Riot Games

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