Streamerin wird über drei Stunden in Spiel festgehalten und danach gebannt

Geposted von Craine,
Stream-Sniper haben eine südkoreanische Streamerin mehr als drei Stunden lang in einer Partie League of Legends gefangen gehalten. Nachdem sie über 120 Tode hinnehmen musste, erhielt sie im Anschluss an das Spiel sogar einen 14-tägigen Bann. Stream-Sniping und Toxicity sind für die Community von League of Legends nichts Unbekanntes. In Südkorea wurde dies jedoch am Montag auf ein neues Level gehoben, als die LoL-Streamerin So Hyun "Kkyual" Kim von Zuschauern absichtlich über drei Stunden hinweg in einem Spiel festgehalten wurde.

Vier von Kkyuals Viewern schafften es in ihr Spiel, zu ihrem Leid landeten jedoch in jedem Team zwei Sniper, sodass keine der beiden Seiten per Abstimmung aufgeben konnte. Die Stream-Sniper arbeiteten zusammen, um ihre Bewegungen zu verfolgen, Backdoors zu verhindern und sie letztlich mehr als 120 Mal zu töten. Insgesamt dauerte das Game über dreieinhalb Stunden.

14-tägiger Bann nach Ende des Spiels



Um einer AFK-Strafe zu entgehen, verzichtete die Streamerin darauf, das Spiel zu verlassen. Nachdem die Partie ein Ende gefunden hatte, tauchte sie jedoch nicht in Kkyuals Game-History auf, sodass sie im LoL-Client keinen handfesten Beweis für das Griefing hatte. Auch in ihrem Profil auf op.gg ist das Spiel nicht zu finden. Kurz nach der Partie erhielt die Streamerin dann - wohl vom automatischen System - einen 14-tägigen Bann, da die Stream-Sniper sie angeblich wegen absichtlichem Feeding und negativer Einstellung gemeldet hatten.

Berichten zufolge kontaktierte die Streamerin das Support-Team von Riot Games bezüglich des Vorfalls mit der Bitte, die fälschliche Sperre aufzuheben. Das VoD wurde von der Südkoreanerin mittlerweile auf "privat" gestellt.

Teaserbild: Afreeca TV / kus03125

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