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LoL Quick Tips: T1-Support Keria vertraut auf Tank-Ekko

Geposted von Funk1ll3r,
Gerade auf der Support-Position tauchen in League of Legends immer wieder überraschende und exotische Picks auf. Dieses Mal blicken wir in den Quick Tips auf Ekko als Support, denn T1-Profi Min-seok 'Keria' Ryu vertraute zuletzt immer wieder auf diese unübliche Wahl. Ob Support-Ekko auch bei der anstehenden World Championship auf Island eine Rolle spielen wird, ist noch einmal ein ganz anderes Thema, jedoch hatte der Südkoreaner in der Solo-Queue auf höchstem Niveau durchaus Erfolg mit diesem Pick. Von 16 Ranked-Games gewann er mit dieser Kombination auf seinem ersten Account ganze 11 Spiele.

Die Summoner Spells Flash - aus offensichtlichen Gründen - und Ignite für größeres Kill-Potenzial in der Lane sowie gegen Heileffekte sind die beste Wahl. Mit Ausnahme eines Spiels setzte Keria auch stets auf dieselben Runen: Als Keystone kommt fast immer Guardian zum Einsatz, um sich selbst und die eigenen Mitspieler besser schützen zu können.

Im Resolve-Tree spielt der Südkoreaner zudem mit Demolish für mehr Schaden gegen Türme und mögliche Platings, Bone Plating für bessere Trades und Unflinching. Die letztgenannte Rune kann vor allem dabei helfen, Zhonya's Hourglass oder die eigene Ultimate noch rechtzeitig zu aktivieren und generell aus gefährlichen Situationen noch zu entkommen.

Als zweiten Baum nimmt Keria den Inspiration-Tree. Perfect Timing ist ideal, um den Weg zum ersten Core-Item Zhonya's Hourglass spürbar zu verkürzen. Der Minion Dematerializer hilft in erster Linie im Early-Game, Minion-Waves schneller zu pushen und sich so Freiheiten zu verschaffen.

Kerias Runen für Support-Ekko (Quelle: Riot Games)


Die Skill-Reihenfolge unterscheidet sich vom traditionellen Ekko nicht: Timewinder (Q) wird als erste Fähigkeit auf die höchste Stufe gebracht, Phase Dive (E) als zweite und Parallel Convergence (W) als letzte. Die Ultimate Chronobreak (R) wird ganz normal auf Level 6, 11 und 16 geskillt.

Zhonya's Hourglass und Locket of the Iron Solari als Kern



Die Zusammensetzung der eigenen Items gestaltet sich etwas schwieriger als üblich, denn Support-Ekko verfügt logischerweise über weniger Ressourcen als Jungle- oder Lane-Ekko. Als Start-Item eignet sich das Relic Shield, das nach zwei erfolgreichen Support-Quests zum Bulwark of the Mountain wird, am besten.

Danach besitzt, abgesehen vom Ausbau der eigenen Schuhe, der stets flexibel gehandhabt werden sollte, das erste Core-Item Zhonya's Hourglass allerhöchste Priorität. Dieses erlaubt es Ekko, noch offensiver zu spielen und die eigene Ultimate noch besser zu nutzen. Zudem profitiert der Champion auch sehr von den Werten.

Als Mythic Item setzt Keria danach oft auf das Locket of the Iron Solari. Erneut sind die Stats sehr willkommen, denn sie machen Ekko etwas robuster, verkürzen den Cooldown seiner Fähigkeiten und geben ihm noch eine zusätzliche Möglichkeit, die eigenen Mitspieler zu unterstützen. Mit 2.500 Gold Kosten ist das Locket für Supports erschwinglicher als viele Optionen mit Ability-Power.

Die Core-Items von Keria auf Support-Ekko (Quelle: Riot Games)


Im weiteren Verlauf stehen Support-Ekko theoretisch viele Möglichkeiten offen, allerdings können diese in der Regel nur in längeren Spielen umgesetzt werden. Eine Option, wenn es Richtung Utility gehen soll, ist beispielsweise das neue Item Anathema's Chains, eine andere Zeke's Convergence.

Frühe Kämpfe sind das Ziel



Statistisch besticht Kerias Support-Ekko definitiv nicht mit Schaden, denn er war in dieser Kategorie in jedem seiner Solo-Queue-Spiele weit unten zu sehen. Mit vergleichsweise wenig Erfahrung, Gold und damit auch Ability-Power ist dies insbesondere in späteren Phasen zu merken.

Die Laning-Phase und die ersten Minuten danach eignen sich am besten, um mithilfe der soliden Base-Stats und der wichtigen Passive Z-Drive Resonance (P) bedeutenden Schaden zu verursachen. Deswegen sucht Keria früh Fights und Skirmishes für einen Vorteil auf den ersten Leveln.

AD-Carrys, die bereits von Beginn an eine gute Figur machen können, und Jungler, die gerne in den ersten Minuten ganken, sind gute Picks, um die aggressiven Tendenzen von Support-Ekko zu unterstützen. Ab Level 6 verlässt Keria immer häufiger die Lane, um nach Konfrontationen auf der gesamten Map zu suchen und den Gegner vor allem mit seiner Ultimate auszuspielen.



Prinzipiell zeichnen sich gute Support-Champions dadurch aus, dass sie auch mit wenig Gold und einem niedrigen Level nützlich sind, zum Beispiel durch Crowd-Control, Buffs oder Schilde. In dieser Hinsicht bietet Ekko allerdings nur wenig.

Seine Parallel Convergence (W) ist insbesondere, wenn die eigenen Mitspieler wenig oder gar keine harte Crowd-Control haben, nicht leicht zu treffen. Abgesehen von diesem Stun verfügt Ekko praktisch nur über Schaden und seine Mobilität, die ihm zumindest Outplay-Potenzial gibt und ihn zu einem nervigen Gegner machen kann.

Parallel Convergence kann allerdings in der Theorie defensiv leichter eingesetzt werden, um den eigenen Carry zu beschützen. Vor allem, wenn Feinde ihren Flash und eventuelle Fähigkeiten zur Mobilität offensiv einsetzen, wird es ihnen schwerer fallen, dem langen Stun auszuweichen.

Ein Ausschnitt aus der Match-History von Keria auf dem koreanischen Server (Quelle: op.gg)


Ein Teil von Kerias jüngstem Erfolg mit Support-Ekko ist sicherlich auch dem Überraschungsfaktor geschuldet. Nur wenige AD-Carrys und Supports werden eine Duo-Lane gegen Ekko gespielt haben, weswegen manche von ihnen ohne Zweifel den Schaden im frühen Spiel und die Mobilität unterschätzen können.

Solltet Ihr also Lust auf etwas Abwechslung auf der Support-Position haben, dann probiert doch einfach mal Kerias Support-Ekko aus und schaut, ob Ihr Eure Kontrahenten in der Solo-Queue ebenfalls überraschen und ausspielen könnt.

Teaserbild: Riot Games - LCK-Flickr

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    Marco Gnyp
    Leitender Redakteur
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