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WAVE Esports statt ad hoc: Änderung im Teilnehmerfeld der Prime League

Geposted von Funk1ll3r,
Die Prime League hat am Freitag offiziell eine Änderung des Teilnehmerfeldes der Pro Division verkündet: Den Slot von ad hoc gaming wird ab sofort Wave Esports nutzen. Die Organisation aus Gera veröffentlichte am Dienstag ein Statement auf Twitter und offenbarte darin finanzielle Probleme aufgrund der Pandemie. Diese hätten dazu geführt, dass eine Änderung unumgänglich wurde.

"AHG konnte in der bisherigen Weise nicht mehr weiter existieren und somit mussten die Gesellschafter nach einer Lösung suchen", heißt es in der Ankündigung. "Es konnte eine neue Organisation gefunden werden, die dank der Hilfe ihrer Sponsoren den Spielbetrieb mit ihrem eigenen Branding übernimmt. Dadurch bleibt die ad hoc gaming GmbH weiterhin im Hintergrund bestehen."



Gemeint ist die österreichische Organisation WAVE Esports, die beispielsweise auch in VALORANT oder Fortnite aktiv ist. Sie wird mit einem Teil des Lineups von ad hoc gaming sowie Jakob 'Bung' Gramm und Batuhan 'kibah' Kibar als neuer Bot-Lane in der Pro Division der Prime League antreten. Markus 'DeliveryPanda' Appelhoff und Jakob 'Jakobobbi' Waich wurden zudem als Coaches verpflichtet.



Ehemalige Mitarbeiter kritisieren jüngste Vorgehensweise



Mehrere nun ehemalige Mitarbeiter von ad hoc gaming kritisierten zuletzt das Statement und die jüngste Vorgehensweise der Verantwortlichen auf Twitter.

Timothy 'DizL' Warscher, AD-Carry des Teams im Spring Split, veröffentlichte am 19. Mai einen Twitlonger-Post, in dem er erklärte, entgegen ursprünglicher Aussagen kurzfristig ersetzt worden zu sein. Dies hätte seine Chance, im Sommer in einem Team zu spielen, auf ein Minimum reduziert.



Yakup "GeeM" Özipek, der bis zum 17. Mai für viele Jahre ein Teil der Organisation war, zuletzt als Head of Esport, schrieb, dass das Ende der Zusammenarbeit für ihn unerwartet gekommen sei.

Das Statement von ad hoc gaming kommentierte er auf Twitter mit den Worten: "Sehr trauriges und kurzes Statement zu den Geschehnissen. Ich habe mehr Selbstkritik und öffentliche Transparenz erhofft."



Leon Sippel, früherer Marketing Manager von ad hoc gaming, äußerte sich ebenfalls zu den jüngsten Geschehnissen und relativierte dabei die Situation aus seiner Sicht.

"Ich möchte auch noch einmal betonen: Vielen wurde ein weiterer Job bei der ad hoc Gruppe angeboten, sei es für den Übergang oder längere Zeit und NIEMAND aus dem Staff wurde gekündigt, ohne Kündigungsfristen einzuhalten, da einige dachten, es werden von gestern auf heute einige arbeitslos", erklärte er unter anderem.



Mehr Infos und Artikel rund um die Prime League findet ihr in unserer Coverage!




Bildquelle: Riot Games / Wave Esports

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    Marco Gnyp
    Leitender Redakteur
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