Rogue erreicht LEC-Finale: G2 Esports enttäuscht gegen starke Schurken

Geposted von Funk1ll3r,
Rogue steht erstmals im Finale der LEC: Die Schurken haben am Samstagabend G2 Esports nach einem starken Auftritt mit 3:1 geschlagen und das Endspiel des Spring Splits erreicht. Der Titelverteidiger verpasst damit zum ersten Mal seit Sommer 2018 den Titel. G2 Esports eröffnete die Best-of-Five-Serie mit einem im Late-Game klar stärkeren Draft, denn der Titelverteidiger hatte Seraphine und Senna in den eigenen Reihen. Dank Kacper 'Inspired' Sloma, der eine bärenstarke Serie spielte, baute sich Rogue im Early-Game einen geringen Goldvorteil auf und erlegte die ersten beiden Drachen.

In der 23. Minute gingen die Schurken aus einem Teamfight mit 4:2 Kills als Sieger hervor und beanspruchten einen dritten Drachen für sich. Ein Kill gegen Adrian 'trymbi' Trybus ermöglichte es dem Gegner aber, Baron Nashor anzugreifen und einen weiteren Fight zu forcieren. Dabei eliminierte G2 Andrei 'Odoamne' Pascu sowie Inspired und schnappte sich den temporären Buff.



Mittlerweile hatte die Komposition des achtmaligen LEC-Champions die nötige Stärke erreicht, um diesem die Kontrolle über das Spiel zu bieten. Martin 'Rekkles' Larsson und seine Mitspieler sicherten sich zwei Drachen in Folge und sorgten in der 35. Minute mit einem Teamfight für die Entscheidung zum 1:0.



Rogue gleicht ohne Hektik aus



Der Rückstand in der Serie ließ Rogue allerdings kalt. Auch im zweiten Spiel war das Team in der Lage, sich in der Anfangsphase einen geringen Goldvorsprung aufzubauen. G2 Esports zeigte sich anschließend für einige Minuten stärker, hatte nach einem verlorenen Teamfight auf der Bot-Lane aber 3.000 Gold Rückstand.

Mit mehreren Kills für die Jinx von Steven 'Hans sama' Liv und zwei Infernal Drakes auf dem gegnerischen Konto war der Titelverteidiger nicht in der Lage, gelungene Aktionen auszuführen.

In der 32. Minute verhinderte Rekkles mit dem letzten Schuss seiner Jhin-Ultimate zwar die Infernal Soul von Rogue, die Konfrontation im River ging allerdings eindeutig verloren. Emil 'Larssen' Larsson und Co. fanden dabei vier Kills und beendeten das Spiel direkt zum 1:1.



Schwaches G2 gerät in Rückstand



Das dritte Game konnte lebhafte erste Minuten vorweisen, ehe das Tempo abnahm und über zehn Minuten lang kein Spieler unfreiwillig vom Gegner in die eigene Basis befördert wurde. Eine gute Phase von Rogue zwischen der 15. und 20. Minute mit mehreren Kills brachte dem Team einen Vorteil von über 2.000 Gold ein.

Nach 25 Minuten sicherten sich die Schurken einen dritten Drachen, ehe es in der Mid-Lane zu einem Teamfight kam. Caps verlor dabei früh sein Leben, zwei seiner Mitspieler wurden ebenfalls aus dem Spiel genommen. Rogue beanspruchte dadurch Baron Nashor für sich.



Innerhalb weniger Augenblicke verdoppelte sich die Differenz zwischen den beiden Teams auf über 6.000 Gold. Bei einem Engage gelang es G2 Esports zwar, Larssen zu eliminieren, dessen Teamkollegen sorgten aber ohne Probleme für ein Ace.

Die wiederbelebten Spieler des Titelverteidigers versuchten daraufhin, in der eigenen Basis Schadensbegrenzung zu betreiben, wurden vom Kontrahenten aber erneut aus dem Spiel genommen. Mit vier weiteren Kills stellten Hans sama und Co. die Serie auf 2:1.



Rogue nicht zu stoppen



G2 Esports eröffnete das vierte Game mit dem First Blood gegen Larssen, anschließend fanden die Schurken jedoch drei Kills im River.

Nach einer Viertelstunde ging Rogue aus einem Teamfight auf der Bot-Lane als Sieger hervor, nur wenige Sekunden später gelangen dem Team zwei weitere Kills auf der Top-Lane, wodurch der Vorteil rasch bei 5.000 Gold lag.



Im Anschluss übte der Zweitplatzierte der regulären Saison weiter Druck aus und vergrößerte den eigenen Vorsprung. Mit seiner Lillia-Ultimate zwang Inspired in der 26. Minute Rekkles dazu, den Effekt von Quicksilver Sash zu nutzen. Dies veranlasste Rogue, Baron Nashor anzugreifen. Neben dem Buff ging ein Kill auf das Konto des Teams.

Rund fünf Minuten später eliminierte Rogue in der gegnerischen Basis zwei Kontrahenten und war dadurch in der Lage, das Ende des Spiels und damit auch der Serie herbeizuführen.



Durch diesen 3:1-Erfolg steht die Organisation erstmals in ihrer Geschichte im Finale der LEC. Am Sonntag geht es für Rogue ab 17:00 Uhr gegen die MAD Lions um den Titel und die Teilnahme am Mid-Season Invitational. Damit wird Europa zum ersten Mal seit Sommer 2014 einen Champion haben, der nicht G2 Esports oder Fnatic heißt.



Das Finale der LEC könnt Ihr wie immer live bei Summoner's Inn verfolgen:





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Teaserbild: Riot Games - Michal Konkol

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