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Fnatic im Steckbrief zu den Worlds

Geposted von aliasalina,
Worlds-Veteran Fnatic hat sich dieses Jahr trotz teilweise schwankender Performances einen weiteren Auftritt auf der internationalen Bühne erspielt. Der mehrfach verpasste achte LEC-Titel sowie eine recht ausgeglichene Gruppe beim Main-Event sprechen dem europäischen Lineup allerdings nicht unbedingt glänzende Chancen auf den Titel zu.
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Der Weg zur World Championship



Seed: #2 - Zweiter Platz des LEC Summer Splits 2020 (0:3 gegen G2 Esports)




Roster



be lol_top Gabriel 'Bwipo' Rau
pl lol_jun Oskar 'Selfmade' Boderek
si lol_mid Tim 'Nemesis' Lipovšek
se lol_bot Martin 'Rekkles' Larsson
bg lol_sup Zdravets 'Hylissang' Galabov




Größte Erfolge




  • 7 x LEC-Champion
  • Season-1-Champion




So lief das Jahr 2020



2019 endete für Fnatic mit einem faden Beigeschmack: Nach dem knappen 2:3 im LEC-Finale gegen G2 Esports und dem Ausscheiden im Worlds-Viertelfinale wurde über interne Differenzen zwischen den Verantwortlichen spekuliert. Im November führten diese schließlich dazu, dass Head-Coach Joey 'YoungBuck' Steltenpool das Team verließ und Alfonso Aguirre 'Mithy' Rodriguez seine Position einnahm.

Der Wechsel von Mads 'Broxah' Brock-Pedersen zu Team Liquid verlief hingegen etwas harmonischer. Fnatic stellte kurze Zeit später Oskar 'Selfmade' Boderek als neuen Jungler vor.

Der polnische Jungler Selfmade spielte im Spring Split erstmals für Fnatic.


Die neue Besetzung ermöglichte dem Team im Frühling dieses Jahres einen soliden Einstieg in das Jahr 2020. Die reguläre Saison schloss das Team der britischen Organisation mit 13 Siegen und nur 5 Niederlagen auf dem zweiten Platz hinter Titelverteidiger G2 Esports ab.

Auch die Playoffs begannen für Martin 'Rekkles' Larsson und seine Teamkollegen mit einem 3:1-Sieg über Origen und dem direkten Einzug ins Halbfinale vielversprechend.

Nachdem Fnatic den MAD Lions eine schmerzhafte Niederlage zufügte, wurde das Team allerdings im Finale vom großen Rivalen G2 Esports regelrecht überrollt. Mit dem 3:0 schlossen Luka 'Perkz' Perković und Co. mit sieben Titeln zu Fnatic auf - die Teams waren dadurch gemeinsam Rekordmeister in der europäischen Königsklasse.

Fnatic war nach dem diesjährigen Spring Split nicht mehr alleiniger siebenfacher LEC-Champion.


Fnatic verpasst wiederholt achten LEC-Titel



Die reguläre Saison des Summer Splits verlief für Fnatic deutlich unter dem gewohnten Standard, an den das Team die eigenen Fans und auch Experten gewöhnt hatte. Über die gesamten acht Wochen hinweg fanden sich Rekkles und Co. zwar größtenteils in der oberen Tabellenhälfte wieder, wiesen am Ende aber nur eine Win-Rate von 50% auf und zogen auf dem vierten Platz in die Playoffs ein.

In der ersten Runde der Playoffs ging Fnatic als Außenseiter in das Duell mit Rogue, denn die Schurken hatten die reguläre Saison auf Platz eins abgeschlossen und sich als erstes Team weltweit für die World Championship qualifiziert.

Fnatic präsentierte sich aber deutlich stärker, entschied die Serie mit 3:0 für sich und löste zudem das eigene Ticket für das internationale Turnier in Shanghai. Im Halbfinale mit G2 Esports lieferten sich beide Kontrahenten über die volle Länge von fünf Spielen ein spannendes Duell, in dem Fnatic am Ende einen Backdoor von G2 abwehrte und so eine Teilnahme am Finale garantierte.



Titelverteidiger G2 rutschte dadurch ins Lower-Bracket, erreichte über dieses aber erneut das Endspiel gegen Fnatic. Nach dem vorherigen Aufeinandertreffen der Teams wurden von den beiden Rekordmeistern der LEC fünf spannungsgeladene Spiele erwartet - zu diesen kam es allerdings nicht.

Wie bereits im Spring Split unterlagen Gabriel 'Bwipo' Rau und seine Mitspieler G2 Esports mit 0:3, verpassten damit ein weiteres Mal den achten LEC-Titel und mussten zudem den alleinigen Status des Rekord-Champions an Rasmus 'Caps' Winther und Co. abgeben.



Ausblick auf die Worlds



Fnatics wiederholt enttäuschende Performance im LEC-Finale und ein insgesamt schwieriger Sommer lassen daran zweifeln, dass Rekkles und seine Teamkameraden bei den Worlds sonderlich gute Chancen auf den Titel haben.

Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass das Roster des Teams größtenteils aus Veteranen besteht, deren Erfahrung dem Team auch in dieser Situation zu erfolgreichen Auftritten verhelfen könnte.

In Gruppe C dürfte sich Südkoreas dritter Seed Gen.G wohl als härtester Gegner für das europäische Team erweisen. Das Lineup verwehrte bei den Regional Finals Rekordweltmeister T1 die Teilnahme an den Worlds. Auch der siebenfache LCS-Champion Team SoloMid steht in Gruppe C für Fnatic bereit und sollte nicht unterschätzt werden.



Nach einer eher enttäuschenden Performance in den Play-Ins hat es LGD Gaming doch noch in Gruppe C des Main-Events geschafft. Obwohl das chinesische Team in den Best-of-Ones keine gute Figur abgab, konnte es sich in den Serien gegen Rainbow7 und schließlich Legacy Esports jeweils mit 3:0 durchsetzen. Im Main-Event könnte LGD auch für Fnatic eine nicht zu unterschätzende Bedrohung darstellen.

Insgesamt sollten die Europäer aber mindestens das Viertelfinale der World Championship erreichen, alles andere wäre ohne Zweifel eine Enttäuschung. Bei seinen letzten vier Worlds-Teilnahmen gelang Fnatic der Einzug in die Playoffs, 2018 ging es sogar bis ins Finale.

Was traut ihr Fnatic bei der World Championship zu?



Mehr Infos und Artikel rund um die World Championship findet ihr in unserer Coverage!




Teaserbild: Twitter / @Fnatic; alle anderen Bilder von Riot Games

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