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Kein Yone bei den Worlds: Riot spricht über Pro-Play-Balancing

Geposted von Maxellent,
Bei der World Championship 2020 werden die Profis auf Yone verzichten müssen. Das und vieles mehr enthüllte Riot Games im neuesten Entwickler-Blog-Post.
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Riot Games möchte das Balancing in League of Legends immer weiter verbessern, das gilt natürlich auch für die professionelle Szene. Am Donnerstag veröffentlichte das Entwicklerteam einen Blog-Post, der sich ausführlich damit beschäftigt.

Unter anderem werden Schlüsse aus den Worlds 2019 gezogen: Weil Pantheon kurz zuvor sein Rework erhielt und bei dem Turnier in 119 von 120 Matches gebannt und einmal gepickt wurde, will Riot Games künftig Champions für das Turnier sperren, die nicht in den Playoffs aller Major-Regionen auswählbar waren. Lillia darf also bei den Worlds 2020 gespielt werden, Yone allerdings nicht.

Balancing nach Präsenz



Während Champions für die Solo-Queue anhand ihrer Win- und Ban-Rate in den jeweiligen Elo-Regionen gebufft oder generft werden, gehe es dem Balance-Team im Pro-Play einzig und allein um die Präsenz einzelner Champions in den Top-Regionen China, Europa, Südkorea und Nordamerika.

Hat ein Champion auf einem Patch eine Pick-/Ban-Rate von 95 Prozent oder mehr (90 Prozent für Worlds und MSI) im professionellen Spiel, erhält er mit Sicherheit einen Nerf. Sollte ein Charakter über zwei Patches hinweg bei über 85 Prozent (80 Prozent) Präsenz liegen, trifft ihn das gleiche Schicksal.



Zudem will Riot Games möglichst viele Champions gleichzeitig im Pro-Meta haben. Mindestens 45 Prozent aller Champions sollten zumindest eine fünfprozentige Pick- und Ban-Rate im Pro-Play haben, gibt der LoL-Entwickler ein klares Ziel aus. Das bedeute allerdings nicht, dass Champions, die von Profis nicht gepickt werden, automatisch Buffs bekommen.

"Amumu ist ein Beispiel für einen Champion, der typischerweise gut auf durchschnittlichem Spielniveau zurechtkommt, aber nicht wirklich eine Rolle für das Pro-Play spielt. Für uns ist das ok, weil wir erwarten, dass einige Champs für manche Spielergruppen besser geeignet sind als für andere", heißt es im Blog-Eintrag.

Feingefühl in Richtung Worlds



Bereits im Summer Split möchte Riot Games es künftig langsamer angehen lassen und keine großen Meta-Änderungen mehr bis zur World Championship forcieren. Diese Vorgehensweise habe man bereits im laufenden Jahr 2020 verfolgt.

Das Ardent-Censer-Meta bei den Worlds 2017 dient dabei weiterhin als mahnendes Beispiel. Es soll keine Weltmeisterschaft mehr geben, bei der eine bestimmte Strategie dominiert und es keine richtigen Counter-Optionen gibt.

Zusätzlich wolle man es ab sofort vermeiden, bei der World Championship Champions mit 100-prozentiger Präsenz zu haben, wie es 2019 bei Pantheon der Fall war.



Stattdessen soll es mehr Abwechslung geben: "In 2020 wollen wir uns darauf fokussieren, die Zahl der Champions, die fünf oder mehr Prozent Präsenz bei den Worlds haben, zu maximieren und unser 45-Prozent-Ziel zu erreichen. Das bedeutet, wir würden gerne 67 verschiedene Champions sehen, die jeweils in mindestens fünf Prozent der Spiele präsent sind", so Riot.

Dabei sollen mindestens 10 Picks pro Position viable sein, also mindestens in fünf Prozent der Spiele gepickt oder gebannt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Entwickler in den vergangenen Patches unter anderem Caitlyn, Jax und Fiora gebufft.

Die Worlds 2020 in Shanghai beginnen am 25. September.

Bildquelle: Riot Games

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