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Origen-Analyst erhält Sperre: Organisation verkündet Trennung

Geposted von Funk1ll3r,
Jack "Kayys" Kayser, bisheriger Strategic-Coach von Origen, hat am Dienstag offiziell eine Sperre von Riot Games erhalten. Als Grund dafür wurde sein Verhalten in League of Legends-Spielen angeführt. Origen kündigte daraufhin die Trennung an.
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Im veröffentlichten Competitive Ruling heißt es, dass Kayys zuletzt bei Untersuchungen, die regelmäßig von Verantwortlichen der LEC durchgeführt werden, negativ aufgefallen sei. Er habe in mehreren Fällen in League of Legends ein "negatives Verhalten" an den Tag gelegt und dabei von einer "diskriminierenden Sprache Gebrauch gemacht".

Aus diesem Grund sprach Riot Games eine Sperre bis zum 25. Juni 2020 für Kayys aus, die sich auf alle Wettbewerbe des LoL-Entwicklers bezieht. Origen reagierte auf den Schritt und erklärte am Mittwoch die Trennung von seinem bisherigen Strategic-Coach.



Der US-Amerikaner äußerte sich auf Twitter zur Situation und räumte dabei Fehler in seinem eigenen Verhalten ein. Kayys betonte, keine Sprache verwendet zu haben, die Rassen diskriminiert und dass dies auch kein Teil seines Charakters sei. Er werde zunächst in die USA zurückkehren und eine Auszeit nehmen, bevor er seine weiteren Pläne verkündet.



Mehrfache Fehltritte auf Twitter



Kayys sorgte in den vergangenen Wochen als Auslöser von Twitter-Kontroversen mehrfach für Aufsehen. Am 9. Mai bezeichnete er das erste Match zwischen G2 Esports und den MAD Lions in den LEC-Playoffs, das der Außenseiter für sich entschieden hatte, als "unbeabsichtigtes Matchfixing", wofür er reichlich Kritik erntete.

Rund zwei Wochen später stand Kayys erneut im Mittelpunkt, als er sich zum Memorial Day, einem US-amerikanischen Feiertag, der in diesem Jahr auf den 25. Mai fiel, äußerte. Dabei stellte er die Behauptung auf, dass dieser "nicht einmal auf dem Radar der Europäer" und "in Dänemark fast negativ anerkannt" sei.

Kayys gehörte seit August 2019 Origen an und erreichte im abgelaufenen Spring Split in den LEC-Playoffs den vierten Platz. Zuvor arbeitete der US-Amerikaner von Januar 2018 bis November 2018 mit Fnatic und anschließend mit Team Liquid.

Bildquelle: Riot Games - Michal Konkol

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    Marco Gnyp
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