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Ex-LCS-Profi: Ranked in 2020 "die schlechteste Erfahrung meines Lebens"

Geposted von Funk1ll3r,
Ranked-Games sind in League of Legends ein essenzieller Bestandteil, egal ob als kompetitive Erfahrung in der eigenen Freizeit oder auf dem Weg zum Profidasein. Der frühere LCS-Spieler Joedat 'Voyboy' Esfahani sorgte am Dienstag mit einem Video für Aufsehen, in dem er sich über den aktuellen Status der Solo-Queue beschwerte.
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Die Situation werde "mit jedem weiteren Jahr zunehmend schlechter", so der US-Amerikaner zu Beginn seines Videos. "Die Spielerbasis ist toxischer geworden. Es gibt mehr Griefer, mehr Spieler, die die Lane herunterrennen, in Spielen inten oder afk gehen, weil jemand sie verärgert hat - oder auch unabhängig von irgendwelchen Gründen."

Voyboy spielte bis Ende 2014 in der nordamerikanischen LCS und verbrachte seitdem einen Großteil seiner Zeit damit, League of Legends zu spielen und dies zu streamen. Für ihn sei das tägliche Spielen von vielen Ranked-Games in den vergangenen fünf Monaten "die schlechteste Erfahrung [s]eines Lebens" gewesen.

Als Beispiel führte er Spieler an, die gezielt versuchen, in sein Team zu kommen, um zu trollen und dafür zu sorgen, dass er das Spiel verliert. Die Problematik beziehe sich aber nicht nur auf Streamer oder Spieler im höchsten Teil der Rangliste, sondern sei für die breite Masse repräsentativ.

Voyboy: Strafen müssen strikter werden



Voyboy kritisiert dabei, dass Spieler meist nur gebannt werden, wenn sie ein bestimmtes Wort im Chat schreiben, das vom automatischen System als beleidigend oder strafbar erkannt wird.

"Es bringt nichts, die Leute zu reporten, weil Riot sie nicht bannen wird. Niemand hat Angst davor, in Schwierigkeiten zu geraten oder gebannt zu werden. Die Menschen bei Riot haben durch das eigene Handeln [...] deutlich gemacht, dass sie sich dafür nicht interessieren."

Der frühere Profi von Dignitas oder auch Counter Logic Gaming erwähnt eine Zeit, in der dies nach seiner Meinung anders gewesen ist. Das Verhalten der Spieler habe sich nach und nach gewandelt.

"Es gibt keinen Respekt für andere Spieler, keinen Respekt für das Spiel, keine Angst vor einem Bann. Das muss sich ändern", so Voyboy. "Zu meiner Zeit hatten die Leute Respekt für League. Sie haben nie in dieser Anzahl Spiele getrollt, wie es heute der Fall ist. [...] Es muss etwas geben, das getan werden kann."

Zuspruch von Persönlichkeiten, Riot nimmt Video wahr



Langjährige Profis und Persönlichkeiten der League of Legends-Szene wie Yiliang 'Doublelift' Peng oder Danny 'Shiphtur' Le sprangen dem 25-Jährigen zur Seite und unterstützten ihn in seinen Aussagen.





Auch Riot Games sind die Aussagen von Voyboy nicht entgangen. Nathan "Blaustoise" Blau, Mitarbeiter im Bereich "Forschung und Entwicklung" des LoL-Developers, erklärte auf Twitter, dass intern über das Video diskutiert werden würde.



Das vollständige Video von Voyboy könnt Ihr Euch hier anschauen:



Stimmt Ihr dem US-Amerikaner zu? Ist die Solo-Queue-Erfahrung aus Eurer Sicht in den vergangenen Jahren oder Monaten spürbar schlechter geworden?

Bildquelle: Riot Games

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    Marco Gnyp
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