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Die Top-Transfers der LEC und LCS

Geposted von Maxellent,
Die Off-Season nutzten wieder zahlreiche Teams in den internationalen Top-Ligen, um ihre Kader zu verstärken. Wir blicken auf die vielversprechendsten und prominentesten Verpflichtungen.
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LEC



pl Oskar 'Selfmade' Boderek von SK Gaming zu Fnatic





Nach dem Abgang von Mads 'Broxah' Brock-Pedersen musste sich LEC-Finalist Fnatic um einen neuen Jungler bemühen.

Eine bessere realistische Option als das polnische Talent Selfmade gab es für den europäischen Rekordmeister wohl kaum. Der Jungler wurde in seiner ersten LEC-Spielzeit zum Rookie of the Split gewählt und stach in einem sonst eher mittelmäßigen Team oft als Starspieler heraus. Natürlich spielte der 20-Jährige nicht immer herausragend, doch vielversprechend wirkt er allemal.

Besonders gut scheint die Verpflichtung, weil Selfmade und Fnatic-Mid-Laner Tim 'Nemesis' Lipovšek alte Bekannte sind, die bereits bei MAD Lions E.C. zusammenspielten und ein starkes Duo abgaben. Die Mid-Jungle-Synergie und die besseren sowie erfahreneren Mitspieler könnten Selfmade zu einem richtig guten Jungler und somit zum Top-Transfer machen.

de Elias 'Upset' Lipp vom FC Schalke 04 zu Origen





Als Schalkes Franchise-Spieler machte sich der junge deutsche AD-Carry Upset in der europäischen Profiszene einen Namen und erreichte mit den Königsblauen sogar einmal das Finale der EU LCS. Dabei galt Upset vor allem in der vergangenen Saison als wohl bester Schalker. Er war für sein Team regelmäßig eine wichtige Stütze.

Für die Knappen ist es also ein herber Verlust, dass sich der 20-Jährige in der Off-Season Origen anschloss. OG hat dagegen auf dem Papier einen der besten Bot-Laner Europas verpflichtet. Mit diesem Coup kann man bei Origen zufrieden sein, doch Upsets Leistungen hängen auch vom Zusammenspiel mit dem Australier Mitchell 'Destiny' Shaw ab. Der Supporter ist das wohl größte Fragezeichen im OG-Kader.

gr Konstantinos-Napoleon 'FORG1VEN' Tzortziou zum FC Schalke 04





Zugegeben: LoL-Veteran FORG1VEN ist mittlerweile 27 Jahre alt und hat seit Oktober 2016 nicht mehr auf höchstem professionellen Niveau League of Legends gespielt. Auf jeden Fall bringt der Grieche aber einen großen Namen mit. Dem muss er allerdings erst gerecht werden.

Der prominente AD-Carry macht Schalke zumindest für alle Zuschauer interessanter und könnte sich, falls er nur annähernd sein einstiges Niveau erreicht, auch sportlich als echter Top-Transfer und würdiger Upset-Ersatz entpuppen.

LCS



dk Dennis 'Svenskeren' Johnsen von Cloud9 zu Evil Geniuses





Der dänische Jungler Svenskeren hat eine starke Saison mit Cloud9 hinter sich und wurde sogar zum MVP des LCS Summer Splits gewählt. Mit ihm haben die Evil Geniuses also einen guten Fang gemacht. Noch besser wird der Transfer durch die Tatsache, dass Svenskeren mittlerweile als NA-Spieler zählt und somit keinen Import-Slot belegt.

EG musste sich ein völlig neues Lineup zusammenstellen und hat mit namhaften Spielern wie Svenskeren, Jun-sik 'Bang' Bae und Daniele 'Jiizuké' Di Mauro auf dem Papier ein konkurrenzfähiges Team zusammengebaut.

dk Mads 'Broxah' Brock-Pedersen von Fnatic zu Team Liquid





Auch der zweite NA-Top-Transfer betrifft einen dänischen Jungler. Ex-Fnatic-Star Broxah wechselte zum NA-Champion, der sich damit für eine deutlich jüngere und potenziell stärkere Alternative zum erfahrenen Jake 'Xmithie' Puchero entschieden hat.

Broxah muss natürlich erst zeigen, wie gut er mit seinen neuen Teamkollegen zurechtkommt. Der 22-Jährige gilt aber als großes Talent und hat seine Klasse sowohl in Europa als auch bei den Worlds mehrfach bewiesen. Sollte er sich als Upgrade gegenüber Xmithie herausstellen, ist er ein klarer Top-Transfer.

de Tristan 'PowerOfEvil' Schrage von Counter Logic Gaming zu FlyQuest





Für den deutschen Mid-Laner PowerOfEvil selbst scheint der Wechsel zu FlyQuest zunächst keine wirkliche Verbesserung im Vergleich zu CLG darzustellen, doch für die Organisation ist die Verpflichtung ein großer Erfolg. Obwohl er lange nicht mehr um den Titel mitgespielt oder das internationale Geschäft erreicht hat, ist der 22-Jährige nach wie vor ein guter Mid-Laner, an guten Tagen sogar einer der besten der Liga.

Mit PoE und IgNar hat FlyQuest zwei echte Upgrades für den eigenen Kader geholt. Mit dem neuen Mid-Laner visiert das Team die Playoffs an. Ob wir PowerOfEvil in naher Zukunft mal wieder auf internationaler Bühne sehen, bleibt aber vorerst fraglich.

Bildquelle: Riot Games

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