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Riot Games zahlt zehn Millionen US-Dollar im Prozess um Geschlechterdiskriminierung

Geposted von NanaKrustofski,
Der Skandal um Riot Games legt sich langsam. Nachdem 2018 ehemalige Mitarbeiterinnen das Unternehmen wegen Sexismus-Vorwürfen verklagte, wird die Anklage nun durch einen Schadensersatz in Höhe von zehn Millionen US-Dollar gelöst, wie am Montag in Los Angeles beschlossen wurde.
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Diskriminierungs-Klage gegen Riot



2018 sorgte Riot Games für heftige Schlagzeilen. Der Entwickler wurde wegen Vorwürfen der Geschlechterdiskriminierung verklagt. Die Sammelklage wurde von mehreren ehemaligen und aktuellen Mitarbeiterinnen eingereicht.

Die Anklage: niedrigere Löhne, schwieriger Zugang zu Führungspositionen, sexuelle Belästigung, Vorurteile – alles nur aufgrund des Geschlechts. Die Klägerinnen forderten sowohl eine finanzielle Entschädigung als auch einen sozialen Wandel innerhalb von Riot.

Frauen werden nun entschädigt



Der finanziellen Forderung wird nun nachgegangen. Riot Games soll angeblich zehn Millionen US-Dollar zahlen. Der Betrag geht an alle Personen, die in den letzten fünf Jahren für Riot Games arbeiteten und sich als weiblich identifizieren. Insgesamt betrifft die Entschädigung also etwa 1.000 Personen. Der individuelle Schadensbetrag, den die Frauen erhalten, hängt unter anderem davon ab, wie lange sie für das Unternehmen arbeiteten. Beide Seiten einigten sich auf diese Handhabung, der Entschluss muss nun noch gerichtlich bestätigt werden.

Auch an dem geforderten sozialen Wandel wird gearbeitet



Nach dem ersten Aufschrei versuchte Riot angeblich, weitere Klagen von Mitarbeiterinnen zu verhindern. Daraufhin drohten diese mit einer Kündigungswelle. Doch der Publisher unternahm auch Maßnahmen, die Unternehmenskultur zu verändern. Unter Chief Diversity Officer Angela Roseboro wurden unter anderem personelle Änderungen, auch in Führungsebene unternommen. Auch die Initiative "Girls Who Code" wurde weiter ausgebaut. Mitarbeiter erhielten Schulungen, in denen neue Verhaltensregeln und Werte besprochen wurden.

Quelle: Los Angeles Times

Bildquelle: Riot Games

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