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Wende im Griffin-Fall: Management muss Anteile verkaufen, cvMax-Urteil vertagt

Geposted von Funk1ll3r,
Wende im Drama um Griffin, Kim 'cvMax' Dae-ho und Jin-hyeok 'Kanavi' Seo: Das Management des Unternehmens hinter Griffin muss seine Anteile in den kommenden Monaten verkaufen. Der Fall um cvMax wird neu aufgerollt
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ESPN und InvenGlobal berichten, dass Riot Games Korea das Management von Still8, dem Unternehmen hinter Griffin, gezwungen hat, bis zum Tag vor der nächsten LCK Summer Promotion, voraussichtlich im April 2020, die eigenen Anteile an der Organisation zu verkaufen. InvenGlobal fügt hinzu, dass das aktuelle Management noch vor Jahreswechsel vollständig ausgetauscht werden muss.

Still8 hatte am Montag erklärt, allen Spielern von Griffin anzubieten, einen neuen Vertrag auszuhandeln oder Free-Agents zu werden. Das Unternehmen war nach der Veröffentlichung des Vertrages von Kanavi, der in die chinesische LPL ausgeliehen worden war, schwer in die Kritik geraten. Der Kontrakt wurde beispielsweise vom südkoreanischen Parlamentsmitglied Tae-kyung Ha mit Sklaverei verglichen.

Laut InvenGlobal sei die ursprüngliche Strafe für Griffin, die sich auf umgerechnet rund 83.000 US-Dollar belief, ausgesprochen worden, bevor Riot Games Korea auf den Vertrag von Kanavi aufmerksam geworden ist. Der Jungler wurde im Zuge der Ankündigung am Mittwoch zum Free-Agent erklärt und am Donnerstag von der LPL-Organisation JD Gaming, an die zuvor er ausgeliehen war, verpflichtet.



Nach Petition: Neue Untersuchung im Fall cvMax



Der Fall um den ehemaligen Griffin-Head-Coach cvMax soll währenddessen neu aufgerollt werden. Dieser hatte die schlechte Behandlung von Kanavi in den vergangenen Monaten ans Licht gebracht. Der Ex-Profi soll seine ehemaligen Spieler bei Griffin körperlich und verbal attackiert haben.

Riot Games Korea hatte ihn vergangene Woche auf unbestimmte Zeit gesperrt. Für das Parlamentsmitglied Tae-kyung Ha ist Riot Korea mit dieser Strafe gegen den 29-Jährigen als Whistleblower vorgegangen, um die eigenen Interessen zu schützen. Eine unabhängige Organisation soll nun den Fall untersuchen und die Ergebnisse transparent halten.

Eine Petition an die südkoreanische Regierung, in der diese aufgefordert wurde, zu handeln und die Sperre von cvMax zu untersuchen, hatte am Dienstag die Marke von 200.000 Unterschriften erreicht und damit zusätzlichen Druck auf die Beteiligten ausgeübt. Bei Petitionen mit 200.000 Unterschriften ist die Regierung in Südkorea verpflichtet, auf diese formal zu antworten. Eine Antwort steht noch aus.

Bildquelle: Riot Games

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    Marco Gnyp
    Leitender Redakteur
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