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Deutschland betroffen: Riot Änderungen

Geposted von Maxellent,
Riot Games hat in einem Artikel über die Zukunft des europäischen LoL-Esports bekanntgegeben, dass die regionalen Ligen künftig durch transparentere Strukturen gefördert werden sollen. Der LoL-Publisher will dort ein professionelleres Umfeld schaffen und beginnt damit in der DACH-Region, Frankreich, Spanien und dem Vereinigten Königreich.
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Die genauen Maßnahmen, die Riot Games in diesen Ligen, also der Premier Tour, der LFL, der Superliga Orange und der UKLC vornehmen will, nehmen vor allem Einfluss auf die Verträge der Spieler, die in den vier Regionen aktiv sind. Das Wichtigste vorweg: Ab sofort dürfen Spieler in diesen vier Ligen nur noch mit einem entsprechenden Vertrag für eine Organisation spielen.

In der DACH-Region betreffen die Maßnahmen ausschließlich die Pro Division der neuen Premier Tour. Riot Games begründet die Auswahl der vier Ligen mit dem hohen Aufwand, der mit der Professionalisierung der Regionen verbunden sei. In den ausgewählten Märkten habe das Unternehmen Außenstellen, die es erleichtern würden, die dortige Entwicklung voranzutreiben.

Die regionalen Ligen und die European Masters werden auch für die LEC-Teams immer wichtiger, weil dort einige Talente entdeckt wurden, die schon in diesem Jahr in Europas höchster Liga zum Einsatz kamen.



Spieler werden in Vertragsdatenbank aufgenommen



Ab November 2019 sollen Profis aus der deutschen, französischen, spanischen und britischen Liga in der Global Contract Database, also Riots öffentlich zugänglicher Vertragsdatenbank, aufgelistet werden. Aus dieser geht hervor, welche Spieler bei welchen Teams unter Vertrag stehen und bis wann ihre Verträge gültig sind. Bisher wurden in Europa nur die Profis der LEC-Teams sowie deren Academy-Spieler aufgelistet.

So möchte Riot die Einhaltung der Transferregeln gewährleisten und einen einfachen Überblick über die Verfügbarkeit der Spieler bieten, die es den Teams leichter machen soll, "Talente zu scouten und in sie zu investieren, ohne das Risiko zu haben, dass sie ihnen gleich wieder weggeschnappt werden".



Neue Vertragsanforderungen und Verhaltensüberprüfungen



Zudem soll die in der Datenbank festgehaltene Vertragslaufzeit bei jedem Spieler maximal zwei Jahre betragen, damit die Spieler regelmäßig ihre Optionen unter Berücksichtigung ihrer eigenen Entwicklung abwägen können. Um trotz der begrenzten Laufzeit Sicherheit für die Spieler zu gewährleisten, will Riot Games neue Anforderungen an die Verträge einführen, nennt in der Ankündigung aber keine Details.

Zudem soll das Ingame-Benehmen der Spieler in den vier nationalen Ligen gecheckt werden, solche Überprüfungen sind in der LEC bereits üblich. Den Spielern, die die Verhaltensregeln einhalten, soll auf einem ihrer Accounts auf dem Live-Server sämtlicher Ingame-Content freigeschaltet werden.

Weitere Informationen über die Entwicklung der regionalen europäischen Ligen will der Veranstalter in den kommenden Monaten enthüllen.

Foto: Premier Tour / Wojciech Wandzel

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