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Origen schockt Fnatic und bekommt G2-Rematch im Finale

Geposted von Maxellent,
Origen holte sich am Samstag Abend einen eindrucksvollen Sieg gegen Titelverteidiger Fnatic und zieht somit in das Endspiel der League of Legends European Championship ein. Dort wartet erneut G2 Esports auf das Team der xPeke-Organisation.
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Origen überraschte Fans und Experten gleichermaßen, als das Team in der Ahoy Arena in Rotterdam Titelverteidiger Fnatic mit 3:1 ausschalten konnte. Nach zwei EU LCS-Titeln in Folge reicht es für Europas Rekordmeister und Worlds-Finalist im ersten LEC-Split nicht einmal für das Finale.

OG hält sich den Traum vom großen Wurf im eigenen Comeback-Split in Europas Spitzenliga weiter offen. Alfonso Aguirre 'Mithy' Rodriguez und Co. treffen im Finale auf G2 Esports. Das Endspiel ist in doppelter Hinsicht ein Rematch: Am vergangenen Samstag unterlag Origen G2 mit 0:3, gleichzeitig gab es das Finale zwischen beiden Teams in Rotterdam aber schon einmal, nämlich im Spring Split 2016 (damals 3:1 für G2).

Fnatic gerät nach desolatem Early-Game in Rückstand



Fnatic zeigte sich schon im ersten Draft selbstbewusst und entschied sich für die seit einiger Zeit beliebte Sona-Taric-Bot-Lane. Zudem legte das Team bei den eigenen Picks den Fokus darauf, dem gegnerischen Karthus sowie Erlend 'Nukeduck' Våtevik Holms Zed keine Snowball-Möglichkeiten zu geben.

Fnatics Plan ging nicht auf. Das First Blood ging nach einem Invade an Jonas 'Kold' Andersen und die Laning-Phase verlief in jeder Hinsicht schlechter für Europas Rekordmeister. Ein katastrophaler Fnatic-Dive nach etwa 12 Minuten baute Origens Führung auf beeindruckende 6.000 Gold aus.



Nach 24 Minuten ging auch der Baron an OG, was den Vorsprung auf 11.000 Gold erhöhte. Fnatic verteidigte sich danach noch gut, hatte aber keine Werkzeuge in seiner Comp, um irgendwie zurück ins Spiel zu finden. Origens Belagerung mit Alfonso Aguirre 'Mithy' Rodriguez, der einige wichtige Blitzcrank-Hooks traf, war zu stark und sorgte am Ende für das 1:0.



Origen dreht actionreiches Game 2 und erhöht auf 2:0



Im zweiten Spiel wollte dann Origen von Sona und Taric Gebrauch machen, Fnatic antwortete mit Twitch und Annie auf der Bot-Lane. Zunächst war Europas amtierender Champion das bessere Team und diktierte das frühe Spiel. Origen verlor in der 22. Minute auch noch einen Team-Fight in der Mid-Lane deutlich, was Fnatic den Baron und eine klare Führung einbrachte.



Doch obwohl Fnatic schon die Basis des Gegners belagerte und eigentlich klar vorne lag, war es Origen, das seine starke Team-Fight-Comp perfekt ausspielte und über diverse fantastische Engages wieder ins Spiel fand. Fnatic konnte dagegen nichts mehr unternehmen.



Am Ende hatte der Zweite des regulären LEC-Splits auch den Baron-Buff und nutzte diesen, um die Basis des dezimierten Gegners zu stürmen. Nach diesem spannenden Hin und Her hieß es: 2:0 für OG.



Fnatic meldet sich mit dominantem Sieg zurück



Mit fünf Comfort-Picks im Gepäck wirkte Fnatic in Spiel Nummer 3 stärker und entschloss sich, um Martin 'Rekkles' Larssons Vayne auf der Bot-Lane zu spielen. Dort forcierte das Team viele aggressive Plays, während Origen geradezu gelähmt war und nur hinterherlief. So konnte Fnatic immer wieder Kills und Objectives holen und ging deutlich in Führung.



Auf eine Reaktion des planlosen OG-Lineups warteten Origen-Fans in Rotterdam vergebens. Rekkles und Co. ließen nichts anbrennen und wehrten so den ersten Matchball des Gegners ab.

Origen siegt und bekommt G2-Revanche



Das vierte Spiel der Series begann verhaltener, was Origen in die Karten spielte. Mit Ashe, Sylas und Gangplank hatte das Team der xPeke-Organisation eine stark skalierende Team-Comp und konnte daher gut mit dem langsamen Start leben.

Mit der Zeit übernahm Origen dann die Kontrolle über das Spiel und drängte Fnatic auf der Karte immer weiter zurück. Als sich OG dann auch noch den Baron holen konnte, wuchs der Vorsprung für Nukeduck und Co. uneinholbar an.



Fnatic fand im weiteren Verlauf des Spiels keinen Zugang, um den Gegner zu stoppen. Stattdessen mussten Rekkles und Co. zusehen, wie Origen Stück für Stück ihre Basis und somit die Hoffnungen des Titelverteidigers auseinandernahm. Das 3:1 war die logische Konsequenz, insgesamt ist der Sieg für OG verdient.



Der bärenstarke Mithy wurde zum offiziellen MVP der Series gewählt. Am Sonntag um 17 Uhr sind der Spanier und sein Team im LEC-Finale gegen Mithys Ex-Klub, G2 Esports, erneut gefordert.





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