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Kein Counterplay, kein Spaß - Riots Lösung für OP-Champs

geposted von derMeser,
Das Riot Game Design Team hat eingeräumt, dass in letzter Zeit etwas mit dem Champion Balancing schief gelaufen ist. RiotScruffy erklärt nach welchen Kriterien in Zukunft Champions designt werden, welche Reworks er für gelungen hält und wie generft werden soll.
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Das Game Design-Team von Riot Games hat in einem Forenpost eingeräumt, dass in der letzten Zeit etwas mit dem Design einiger Champions falsch gelaufen ist.

Aus diesem Grund hat "RiotScruffy", der Kopf des Game Design Teams, in einem Forenpost erklärt, wie das Team zukünftig mit zu starken Charakteren umgehen und neue Champs designen will.



Als Hauptproblem sieht er bei einigen Champions, dass sie mit Stärken überladen sind und dem Gegner zu wenig Möglichkeiten geben, ihre wenigen Schwächen auszukontern. Außerdem haben zu wenige Champions klare Counterpicks oder können geflexpicked werden, um solche zu verhindern.

Zu viele Stärken, wenig Counterplay: Riot lernt aus Fehlern



Maßnahmen gegen zu starke Champions, die die Kluft dominierten, sind beispielsweise in den letzten Patchnotes zu sehen: Aatrox' Heilung, Akalis Unsichtbarkeit und Irelias Teamfight-Stärke, die von einigen als overpowered angesehen wurden, sind in Patch 9.3 generft worden.



Starke Wave-Kontrolle, reaktive defensive Fähigkeiten, geringe Cooldowns oder hohe Dash-Geschwindigkeiten sind einige weitere Stärken, die RiotScruffy nennt.

Jeder neue Champ soll im Idealfall nur 1-2 dieser Stärken haben, um so eine Überladung vorzubeugen und klare Schwächen gegen andere Spielmechaniken hervorzuheben. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass ein Champ mit einer einzigen Spielmechanik zu stark gecountert wird.

Bei neuen Champions und großen Updates soll in Zukunft sechs Wochen nach dem Release eine Überarbeitungsphase eigeführt werden, um entstandene Probleme schnell zu beheben.

Außerdem sollen Anpassungen an Champions ab sofort eher Schwächen herausstellen, anstatt einfach Stärken zu nerfen. Dies sei in der Vergangenheit zu oft geschehen.

Vorbilder Darius, Kassadin und Co.



Als gelungene und faire Beispiele für Champions nennt der Riotler zum Beispiel Darius, der im Nahkampf sehr gefährlich wird, aber einfach zu kiten bleibt. Als ein gutes Rework sieht er beispielsweise Kassadin, der ohne Verstummung auf dem Q und mit einer schwachen Laning-Phase klar definierte Schwächen hat, bevor er im Lategame eskaliert.



An diesen Beispielen will sich Riot Games zukünftig eher orientieren. Überladene Champions wie Akali, Aaatrox und Irelia machten in der jüngeren Vergangenheit zu oft Probleme. Man kann gespannt sein, ob Riot solche Ausrutscher in Zukunft vermeiden kann.

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