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Sexismus-Vorwürfe: Riot bittet (Ex-)Mitarbeiter um Entschuldigung

Geposted von Funk1ll3r,
Vor rund drei Wochen äußerten sich fast 30 aktuelle und ehemalige Mitarbeiter von Riot Games in einem Bericht von Kotaku über das Thema Sexismus und Diskriminierung im Unternehmen. Dies trat eine Welle von weiteren Betroffenen los, die ihre eigenen Geschichten veröffentlichten. Nun reagierte Riot Games auf die Vorwürfe - und gelobt Besserung.
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Negative Schlagzeilen über Riot Games und die Atmosphäre innerhalb des Unternehmens standen in den vergangenen Wochen im Fokus der Community. Dies begann mit einem ausführlichen Bericht, in dem sich 28 verschiedene (Ex-)Mitarbeiter über das interne Klima äußerten und dabei erschreckende Beispiele erwähnten.



Knappe drei Wochen später veröffentlichte Riot ein Update auf der eigenen Homepage mit dem Titel "Unsere ersten Schritte vorwärts". Darin bittet das Unternehmen zunächst die Betroffenen um Entschuldigung für das eigene Versagen in dieser Hinsicht.

"In den letzten drei Wochen haben wir uns darauf konzentriert, zuzuhören und zu lernen. Als Unternehmen sind wir es gewohnt, Probleme schnellstmöglich zu lösen, aber in diesem Fall wird es nicht über Nacht passieren. Wir werden diese Veränderung in unsere kulturelle DNA flechten und Sexismus oder Frauenfeindlichkeit keinen Platz bieten", heißt es zu Beginn.

"Es tut uns leid, dass wir so lange gebraucht haben, um euch zu hören. In den Tagen, Wochen, Monaten, Jahren, die noch kommen werden, werden wir Riot zu einem Ort machen, auf den alle stolz sein können."

"Niemand und nichts ist heilig"



Im Anschluss legte das Unternehmen die eigenen Pläne offen, um die bestehenden Probleme erfolgreich anzugehen. Diese beinhalten unter anderem den Ausbau der eigenen Kultur und D&I-Initiative (Diversity & Inclusion), die Verbesserung des eigenen Untersuchungsprozesses, die Reevaluation der Rekrutierung, die Hinzunahme externer Consultants sowie einer Anwaltskanzlei, die die Firmenpolitik beurteilen soll.

Jeder Mitarbeiter soll die Möglichkeit bekommen, anonym unter einer Hotline Beschwerden einzureichen und Sorgen anzusprechen. Das Unternehmen schrecke auch nicht davor zurück, "große Änderungen" durchzuführen und gegen spezifische Fälle vorzugehen: "Niemand und nichts ist heilig", so Riot weiter.



Dazu zähle auch die Entlassung von Riotlern, wobei in dieser Hinsicht aus Gründen der Privatsphäre und rechtlichen Gründen wahrscheinlich keine Details an die Öffentlichkeit gelangen werden.

"Wir haben immer geglaubt, dass Riot das Zuhause für das allerbeste Talent im Gaming-Bereich sein sollte", heißt es zum Schluss. "Es ist offensichtlich, dass wir dieses Ziel verfehlt haben. Aber wir haben nie vor einer Herausforderung zurückgeschreckt und wir planen nicht, jetzt damit zu starten."

Teaser: Riot Games

Was ist Eure Meinung zum Statement von Riot Games?

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    Marco Gnyp
    Leitender Redakteur
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