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TFT: Fates vor Ende: Riot über Lehren für Reckoning

Geposted von Funk1ll3r,
Das vierte Set von Teamfight Tactics, Fates, befindet sich in seinem letzten Abschnitt. Stephen "Mortdog" Mortimer, Game Design Director bei Riot Games, hat am Montag in einem ausführlichen Artikel über die Lehren von Fates gesprochen und Einblicke gegeben, was Spieler vom fünften Set Reckoning in bestimmten Aspekten erwarten können.
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Den Kern des vierten Sets, die Chosen-Mechanik, bezeichnet Mortdog prinzipiell als Erfolg, denn er hätte Fates auf eine einzigartige Weise verändert, viele gute Dinge ins Spiel gebracht und sei zudem leicht zu verstehen gewesen.

Aufgrund der Mechanik hätten Spieler mehr unterschiedliche Kompositionen als in vorherigen Sets ausprobiert. Laut der Daten von Riot Games seien Spieler dadurch länger an Teamfight Tactics interessiert gewesen.

Trotzdem erklärte Mortdog, dass die Chosen-Mechanik definitiv nicht perfekt sei. Das Balance-Team hätte zu viel Zeit benötigt, um ein Gefühl für das System zu bekommen und damit ein zufriedenstellendes Tuning vorzunehmen.



Große Systemänderungen wie in Patch 10.24 und 11.4 seien nichts, was in der Mitte des fünften Sets Reckoning vorgenommen werden soll, außer es entpuppt sich als absolut notwendig.

Insgesamt sei der Einfluss der Mechanik auf Entscheidungen der Spieler äußerst groß gewesen, da manche Chosen-Champions deutlich besser seien als andere. Dadurch wäre vor allem auf dem höchsten Niveau die Abhängigkeit entstanden, bestimmte Units zu treffen.

Für Teamfight Tactics: Reckoning können Spieler erwarten, dass sie im Hinblick auf die Kernmechanik des Sets mehr Freiheiten bzw. auch eigenen Einfluss erhalten. Die Mechanik soll weiterhin für Abwechslung und Einzigartigkeit sorgen, sich aber nicht so anfühlen, als hätten Spieler überhaupt keine Kontrolle über das Geschehen.

Mehr Flexibilität bei Items, Weiterführung der Patch-Strategie



Auch für das fünfte Set formuliert Mortdog das Ziel, die Flexibilität bei Items zu erhöhen und zu erreichen, dass Spieler nicht an gewisse Builds gebunden sind, wenn sie eine bestimmte Komposition spielen.

Dies sei seinem Team in Fates teilweise gelungen, teilweise aber auch nicht. Es sei normal, dass Champions ein "bestes Item" hätten, das alle anderen Optionen aussticht. Der Unterschied in Stärke dürfe aber nicht so groß sein, dass Spieler das Gefühl bekommen, dass es sich nicht lohnt, eine bestimmte Unit zu spielen, wenn diese nicht ihr bestes Item bekommt.

Als Negativbeispiele in Fates nannte Mortdog die Rapid Firecannon für Zed, Akali und Kayle, den Guardian Angel für Ahri, Zilean und Olaf oder auch Runaan's Hurricane für Warwick, Olaf und Shyvana.



In Reckoning wollen der Game Design Director und seine Kollegen noch stärker darauf achten, dass Schlüsselgegenstände nicht erforderlich sind und die multiplikativen Werte bestimmter Item-Kombinationen nicht jede andere Option in den Schatten stellen.

Die eigene Patch-Strategie, sich in jedem Update ein bis drei Hauptziele zu setzen und gezielt Änderungen vorzunehmen, bewerten die Verantwortlichen insgesamt durchaus positiv.

Die Balance im vierten Set Fates sei zwar nicht perfekt gewesen, Teamfight Tactics wäre durch diese Vorgehensweise aber schneller und effektiver verbessert worden, so Mortdog weiter. Aus diesem Grund wolle das Balance-Team die eigene Strategie in Zukunft fortführen.

Auch im fünften Set wird es wohl wieder ein großes Mid-Set-Update geben, das das Gameplay spürbar verändert. Die Set-Mechanik soll beeinflusst und die Top-Carrys ausgetauscht werden, damit das Spielgefühl frisch bleibt. Zudem ist erneut geplant, neue Champions einzuführen und alte Bekannte zurückzubringen.

Keine großen Änderungen am Karussell, mehr Quality of Life



Mit dem Item-Karussell sind die Verantwortlichen in Fates ebenfalls relativ zufrieden. Strategische Entscheidungen seien leichter zu treffen gewesen, da die "verrückteren" Karusselle größtenteils entfernt wurden.

Trotzdem gebe es noch "rare und einzigartige Erfahrungen" im Zusammenhang mit dem Karussell. Diese Vorgehensweise verhindere auch, dass einfach auf "Copy-Paste-Strategien" gesetzt wird. Deswegen sollen Spieler für Reckoning keine massiven Änderungen am Karussell erwarten.



In Fates führte Riot Games regelmäßig Quality-of-Life-Änderungen wie eine Übersicht der Wahrscheinlichkeit für Chosen-Champions oder eine detaillierte Zusammenfassung des Kampfes ein. Derartige Verbesserungen sollen auch in Reckoning immer wieder vorgenommen werden, vor allem mit der Hinzunahme von neuen Mechaniken und Systemen.

Nachfolger von Fortune für aufregende Momente



Pirates (Set 1), Space Pirates (Set 3) und zuletzt Fortune in Set 4 kreierten aus Sicht von Mortdog einzigartige Geschichten und unterhaltsame Momente in Teamfight Tactics, unabhängig vom spielerischen Niveau.

Derartige Traits sollen deswegen auch in Zukunft fortgeführt werden: "Jedes Set sollte dieses eine Spiel haben, an das man sich immer erinnern wird, weil es einfach verrückt oder besonders knapp war. Diese Traits helfen sehr dabei, Persönlichkeit und Aufregung in TFT zu bringen", so der Game Design Director von Riot Games.

Wie sich dies im fünften Set widerspiegeln wird, werden Fans bereits in naher Zukunft sehen. Teamfight Tactics: Reckoning soll am 28. April in Patch 11.9 veröffentlicht werden. Das neue Set wird voraussichtlich am 14. April zum Testen auf die PBE-Server kommen.

Alle Bilder von Riot Games

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    Marco Gnyp
    Leitender Redakteur
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